Freitag, 30. Januar 2015

Froh und munter, hoch und runter

Schon wieder Freitag, nun ja, Zeit für eine kurze Zwischenmeldung.

Seit meinem letzten Beitrag spielt sich hier jeden Morgen eine fröhliche Berg- und Talfahrt im Bad ab.
Montag 101,2
Dienstag 100,2
Mittwoch 99,9
Donnerstag 100,7
Freitag 101,1

Jetzt steh ich wieder an dem Punkt wo ich einsehen muss dass tägliches Wiegen wohl doch Käse ist. Also geh ich ersteinmal wieder dazu über mich mittwochs und samstags  zu wiegen, vielleicht schaffe ich es auf einmal pro Woche. Mal schauen.
Je länger der Stillstand dauert umso größer wird mein Wille endlich weiter zu kommen.
Und meine Wut.
Und meine Sturheit.
Eigenschaften mit denen ich früher eigentlich nicht aufwarten konnte.

Allerdings helfen mir momentan zwei Dinge. Erstens habe ich in den letzten Tagen von zwei bekannten Frauen (die mich eigentlich regelmäßig sehen) den Spruch zu hören bekommen: "Mensch, du wirst ja immer dünner." Und das trotz dicker Winterkleidung. :-)
Zweitens habe ich schon mehrmals irgendwo gelesen dass es bei solchen Stillständen sein kann, dass der Körper einfach umbaut, sich umformt. Das könnte bei mir tatsächlich der Fall sein. Mache ja seit ca. 4 Wochen wieder regelmäßig, fast täglich, kleine Trainings für die diversen Muskelgruppen.
Bin guter Dinge, dass mir das hilft.


Ich wünsche euch ein schönes Wochenende :-)

Montag, 26. Januar 2015

Himmel, Arsch und Zwirn!

Die Überschrift klingt nicht besonders fein, ich weiß. Aber was passenderes fällt mir momentan nicht ein.
Mein Körper veräppelt mich doch! Das verdammte Gewicht geht einfach nicht runter, im Gegenteil.

Gewichtsentwicklung Januar 2015


Zur Zeit kann mich nicht mal der Gedanke daran, was ich bisher schon geschafft habe, aufmuntern. Ich bin so sauer! ICH WILL Erfolge an meiner Waage ablesen und nicht nur an den Klamotten! Verdammich.

Als die Waage am Samstag morgen wieder über 100 anzeigte hatte ich das Gefühl, irgendwas tun zu müssen. Ich entschied mich, meinen Stoffwechsel mal wieder irgendwie anzukurbeln, zumindest es zu probieren. So aß ich übers Wochenende relativ viel, schön zwischendurch und noch abends etwas vorm TV. Ich sag euch, das war gar nicht so einfach. Eigentlich versuchte ich nur zu essen wie früher. Nur dass ich mich fast schon zwingen musste.

Heute, Montag, lege ich einen Tag mit ganz viel Eiweiß, aber noch weniger Kohlenhydrate als sonst ein. Sportlich mache ich ja schon täglich etwas, keine Supersachen, aber eben jeden Tag etwas.
Und dann werden wir ja sehen, wer hier seinen Sturkopp durchsetzt, werter KÖRPER!



Donnerstag, 22. Januar 2015

Zucchini-Möhren-Spaghetti mit Schinken-Sahne-Soße

Mein Mittag heute war so lecker, dass möchte ich euch zeigen und zum Nachmachen anregen.


Zucchini-Möhren-Spaghetti mit Schinken-Sahne-Soße

Zucchini-Möhren-Spaghetti mit Schinken-Sahne-Soße

Für meine Portion habe ich eine große Zucchini und eine große Möhre mit dem Spiralschneider zerkleinert und in etwas Rapsöl gebraten. Nicht zu lange, ca. 7-8 min. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Schinkenwürfel in einer zweiten Pfanne ohne Fett braten, frischen Knoblauch dazu. Einen guten Schuß Sahne hinzugeben, mit frischem Pfeffer und etwas Curry würzen. Salz ist wegen der Schinkenwürfel nicht nötig.

Fertig.
Geht sehr schnell und ist sooo lecker. :-)

Mittwoch, 21. Januar 2015

Der Bauch

Heute möchte ich mal über ein für mich sehr heikles Thema schreiben.

Mein Bauch. 

Den Beitrag habe ich jetzt schon eine Weile als Entwurf gespeichert, es kostet mich einige Überwindung den zu veröffentlichen. Aber ich habe mir vorgenommen offener zu werden und hier nicht nur reine Waagen- und Essenspostings einzustellen. Zu meiner Abnahme gehört nun mal mehr als die reine optische Veränderung und bessere Gesundheit. Ich muß und will  mich mit mir, meinem Aussehen, meiner Psyche, meiner Vergangenheit befassen. Viel zu lange habe ich das nicht getan.

Ich habe schon seit ich ca. 10 Jahre alt war ein eher gespaltenes Verhältnis zu meinem Bauch.  Da fiel mir zum ersten Mal auf, das andere dickere Mädchen einen andersgeformten Bauch haben. Meiner war damals schon ganz leicht zweigeteilt, also eben zwei Rettungsringe, einer über und einer unter dem Nabel. Bei anderen sah das ganz anders aus, eben nur dick. Mein Nabel ist in meiner Erinnerung schon immer eher ein horizontaler Schlitz gewesen. Was er natürlich nicht wirklich ist. Er ist völlig normal, aber eben durch die Rettungsringe zusammengedrückt.
Im Lauf der Jahre wurden beide Teile immer dicker, bis hin zur sogenannten Fettschürze.
Wie ich dieses Wort hasse, ich könnte kotzen wenn ich es benutzen muss. :-(  
Entschuldigt bitte die Wortwahl, aber es ist so.

Kleidung habe ich immer danach ausgewählt wie gut sie meinen Bauch versteckt. Es kam am Ende natürlich immer auf weite Wallewalleshirts und -blusen raus.  Heute bin ich schon einen Schritt weiter. Mein Bauch hat sich nicht verändert, er ist evtl. etwas weicher, aber die zwei dicken Rettungsringe sind immer noch da und lassen mich jedes mal aufs Neue resignierend seufzen wenn ich sie sehen muss.
ABER: ich greife mittlerweile auch zu etwas enger sitzenden Shirts, wohlwissend dass sie die Speckrollen durchaus nicht mehr verstecken. Und wisst ihr was? Ich fühle  mich nicht mehr so schrecklich damit. Langsam entwickle ich ein wenig Selbstbewusstsein und versuche das Denken von früher (Wie finden die anderen das? Was denken die über mich und mein Fett? Ich bin so häßlich) abzulegen. Geht nur in kleinen Schrittchen, aber es geht.

Am schlimmsten finde ich eigentlich, dass ich es bis heute nicht ertragen kann, wenn mein Mann meinen Bauch anfassen möchte.
Ich bin mit diesem wunderbaren Mann seit fast 25 Jahren zusammen, aber das ertrage ich einfach nicht. Da sitzt irgendeine Hemmung, ein Scheißgefühl ganz ganz tief. :-(


Die einzige Zeit, zu der ich etwas liebevollere Gedanken für meinen Bauch pflegte, waren die beiden Schwangerschaften. Der wertvolle Inhalt macht die häßliche Verpackung halt wett. ;-)
Wobei .... auch da war nicht alles schön. Bei der ersten Schwangerschaft sah man erst sehr spät, dass ich schwanger bin. Ungefähr die letzten 2 Monate. Ich hatte immer  noch solche Komplexe, dass ich mich nicht getraut habe zu einem Schwangerschaftskurs zu gehen. Die anderen Frauen mit ihren wundervollen Babybäuchen habe ich so beneidet.
Bei der zweiten Schwangerschaft wuchs der Bauch eher (insgesamt wurde er auch größer), da sah man mir meinen Zustand früher und besser an, was mir gut gefallen hat. Aber die komische Form hatte mich wieder gestört. Erst vor kurzem bin ich durch Zufall im Netz darauf gestoßen, dass es für meine damalige Babybauchform sogar einen eigenen Begriff gibt: B-Belly (wird z.B. hier erklärt).
Hach, wenn ich das damals nur schon entdeckt hätte, hätte ich mich sicher ein wenig besser gefühlt. Ist halt immer besch... wenn man denkt man hat als einziger ein bestimmtes Problem.

Nun ja. Mein Bauch wird nie auch nur annähernd schön werden. Mittlerweile kann ich damit leben. Ich muß schließlich nicht im Bikini rumlaufen. ;-)





Montag, 19. Januar 2015

Was für ein wunderbarer, ausgeschlafener Montag

Ich freu mich gerade so wahnsinnig, dass ich grinsend durch die Gegend laufen könnte.

Durch die Gewichtsabnahme bin ich meine 2010 diagnostizierte Schlafapnoe wieder los!
Von damals über 50 nächtlichen Atemaussetzern pro Stunde (!) sind nur noch 3 übrig, was als normal gilt. Ich kann also das Atemgerät wieder zurückgeben und das macht mich einfach nur glücklich. :-D

Hinzu kommt dass die Waage heute den vierten Tag hintereinander eine 99 vor dem Komma angezeigt hat. Es geht also wieder in die richtige Richtung.

Mittlerweile traue ich mich auch mit meinen neuen Stiefeln und halblangem Rock auf die Straße und fühle mich so richtig gut dabei....



Manchmal ist das Leben doch ganz schön.

Dienstag, 13. Januar 2015

Ohne Müsli geht's eben doch nicht

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen nicht nur zu Mittag und Abend kohlenhydratarm zu essen, sondern auch morgens. Hier habe ich das kurz erwähnt.  Ich habe das einige Tage lang gemacht. War auch lecker, keine Frage.
Aber ich musste einsehen, dass meine Verdauung das nicht so lustig findet. Die scheint den morgendlichen KH-Schub dringend zu brauchen.  Also bin ich doch wieder ein wenig zum SiS-Konzept zurückgekehrt, d.h. morgens meine gewohnte Portion selbstgemischtes Müsli oder Brötchen/Brot am Wochenende.  Die Verdauung freut sich und ich versuche ganz fest dran zu denken, dass ich auf diese Weise ja schon viele Kilos losgeworden bin und doch wohl auch noch mehr verlieren werde.
Außerdem führe ich mal wieder für ein paar Tage fddb-Ernährungstagebuch. Auch wenn es ein wenig nervt, einen Vorteil hat das ganz gewiss: ich achte noch mehr drauf, was und wieviel ich esse. Mal schnell was nebenbei in den Mund schieben ist da nicht.

Zusätzlich teste ich jetzt noch einen von Bettis Kilo-Killer-Tricks: Zitrone am Morgen.
Der Einfachheit halber habe ich gleich mehrere Zitronen auf einmal ausgepresst, den Saft in Eiswürfelbehälter gefüllt und eingefroren. Nun werde ich morgens als erstes einen Zitroneneiswürfel ins warme Wasser schmeißen, Süßstoff dazu und mit einigem Widerwillen das Gebräu trinken, wenn ich aus dem Bad komme. Ich mag eigentlich das kratzige Gefühl, welches Zitronensaft in meinem Hals verursacht, gar nicht. Aber was tut man nicht alles um Gewicht abzuwerfen...  (und ja, meiner Gesundheit schadet es ganz sicher nicht ;-).
Zitronensaftstäbchen

Montag, 12. Januar 2015

Mal wieder Stillstand

Jeden Morgen steige ich hoffnungsfroh auf meine neue Waage.
Jeden Morgen enttäuscht sie mich aufs Neue. :-(
Seit über zwei Wochen halte ich mich weitgehend an meine eigenen Vorgaben um die Weihnachtskilos wieder loszuwerden. So langsam macht sich etwas Verzweiflung in mir breit, ich schwanke mal wieder zwischen aufgeben und "jetzt erst recht".
Ich dachte eigentlich dass es relativ schnell wieder runter geht wenn ich nach den Schlemmertagen wieder diszipliniert esse.
Ob mein Körper vielleicht einfach nicht weiter runter will.... Sollte das jetzt mein sogenanntes Wohlfühlgewicht sein? Immerhin stimmt zur Zeit mein Äußeres seit langem mal wieder mit meinem Selbstbild überein. Als ich so richtig dick war hab ich mich ja nie so extrem gesehen. Deswegen erschrak ich jedes mal wenn ich mich auf einem Foto oder im Spiegel gesehen habe. Und wie oft bin ich mit den Hüften oder dem Hintern irgendwo angeeckt weil ich nicht mit meiner Breite gerechnet habe.
So wie ich jetzt aussehe habe ich mich viele Jahre lang gesehen. Vielleicht hänge ich deshalb jetzt fest. :-(

Komischerweise habe ich aber das Gefühl die Hosen sind lockerer geworden.
Da ich nur noch eine habe, die richtig gut sitzt (der Rest schlabbert schon wieder), stand ich heute mal wieder in ein paar Läden. Und wisst ihr was?
Ich habe mir heute meine erste Jeans in Größe 46 gekauft! Jawollja!
Ok, ich gebe zu sie sitzt noch etwas sehr stramm aber ich kriege sie zu ohne mich hinlegen zu müssen. ;-) Ich nehme mir vor, sie im März ordentlich tragen zu können. Mal sehen ob mein Plan aufgeht.
Zwei Pullover in der 44-46 konnte ich mir auch noch mitnehmen. Das macht mich sehr glücklich (auch wenn diese Shirts einfach nur etwas größer ausfallen, muß man ja keinem sagen).



Freitag, 9. Januar 2015

Treppentraining

Jetzt im Winter tu ich mich sehr schwer mit sportlichen Betätigungen, das muss ich leider zugeben.
Schlechtes Wetter läßt meinen inneren Schweinehund leider immer noch mächtig groß und herrschsüchtig werden. Ich geh halt am liebsten durch den Wald, aber bitte nicht auf DEN schlammigen Weg. Also nääää. Geht wirklich nicht. Sauerei.
Fitnessstudio kommt für mich auch nicht in Frage.
Echte Trainingsgeräte haben wir nicht, und auf Theraband usw. hab ich auch nur phasenweise Lust.

Nun hab ich mir folgendes ausgedacht:
Einfach um mein Gewissen an den Tagen zu beruhigen, an denen ich eben nicht laufen/spazieren/walken gehe, werde ich ab jetzt 10min Treppen steigen. Hier in unserem Haus.
Schaden kann das sicher nicht. Außerdem will ich etwas fitter werden und demnächst mit meinem Sohn aufs Leipziger Völkerschlachtdenkmal gehen. (Gibt dort zwar einen Lift für den halben Weg, aber den brauch ich doch nicht. *tztztz*)

Habe mein neues Vorhaben natürlich gleich getestet. In 10 min bin ich 18 mal die 22 Stufen (= 396) runter und wieder hoch marschiert.  Kam dabei leicht ins Schwitzen (fein), die Beine waren hinterher nur minimal wackelig und aus der Puste war ich auch nur wenig. Und für mich das Beste: keine Knieschmerzen! Das freut mich sehr, hatte ich doch noch vor ein, anderthalb Jahren erste Probleme mit dem linken Knie.

Ich schreibe das hier auf, damit ich am Ball bleibe. Ich möchte in regelmäßigen (oder auch unregelmäßigen) Abständen die absolvierte Stufenanzahl mitteilen (das normale Treppensteigen abseits vom Training zähle ich mal nicht mit).

Vielleicht hat ja jemand von euch Lust, mitzumachen? ;-)

Donnerstag, 8. Januar 2015

Essen nach Hungergefühl

Schon lange habe ich mir Gedanken zu diesem Thema gemacht. Weil man ja sehr oft in Abnehmblogs, Hilfeseiten usw. darüber liest.
Erste Regel: iss nur wenn du Hunger hast.

Nun ja. Das mag durchaus seine Berechtigung haben wenn man vorher stets nebenher aus Langeweile/Frust/Traurigkeit/Gewohnheit gegessen hat. War bei mir ja nicht anders. Echten Hunger kannte ich kaum.
Mittlerweile konnte ich einiges an Erfahrungen sammeln, Neues über mich lernen, nachdenken.

Um es kurz zu machen: ich halte mich nicht an diese scheinbar eiserne Regel.

Morgens hab ich sowieso Hunger. Gefrühstückt, gern gefrühstückt hab ich schon immer, ohne Essen im Bauch aus dem Haus zu gehen kam für mich noch nie in Frage.
Mittags und abends ist das etwas anders.
Mir ist es sehr sehr wichtig gemeinsame Mahlzeiten mit meiner Familie einzunehmen. Wochentags ist das in der Regel das Abendbrot, am Wochenende natürlich alle drei.
Habe ich keinen Hunger kann ich schlecht zu meinen Lieben sagen: es gibt erst in 2 Stunden essen, ich habe noch keinen Hunger. Es hat sich bei uns eingependelt dass wir zwischen 18 und 19 Uhr zu Abend essen. Kann auch mal später werden, besonders im Sommer, aber meistens haut das hin.
Habe ich nur wenig bis keinen Hunger esse ich halt einfach nur wenig bzw. nur Gemüse etc. Würde ich gar nichts essen würde ich garantiert spätabends Hunger kriegen und essen, was ich aber nicht so gut vertrage und auch nicht gut finde. Ich gebe meinem Körper gern 12 bis 14 nahrungsfreie Stunden zum Verdauen und Fettabbau.
Außerdem empfinde ich es selbst als sehr unangenehm wenn bei Tisch jemand hockt und nix isst. Irgendwie bleibt einem da doch ein wenig das Essen im Hals stecken. Mir geht es jedenfalls so.

Auch Mittag esse ich regelmäßig, auch wenn der Hunger mal nicht wirklich vorhanden ist. Kinder und Mann sind mittags nicht da, also brauch ich mich nur um mich kümmern. Das mache ich mit wachsender Begeisterung, kann ich da doch kochen/braten/zubereiten was ich will. Oft habe ich auch wirklich zur Mittagszeit Hunger, spätestens bis 13:30 Uhr esse ich aber auch ohne echten Hunger.  Dann eben wie abends wenig, bzw. nicht so gehaltvoll. Würde ich nichts essen, bekäme ich hundertprozentig am Nachmittag Hunger. Da will ich aber nichts essen weil sonst ja zum Abend kein Hunger mehr da ist.  Eine vier- bis fünfstündige Essenspause zwischen den Mahlzeiten ist mir wichtig, die kann ich nicht einhalten wenn ich 16 Uhr Mittag esse. Am einfachsten wäre es wenn ich mit dem Frühstück bis zum Abend reichen würde. Klappt aber nicht. Wäre vermutlich auch einfach zu wenig an Kalorien.

Natürlich habe auch ich mal Tage bzw. Abende an denen ich so gar keinen Hunger, nicht mal Appetit habe, fast schon ein Ekelgefühl empfinde wenn ich ans Essen denke. Dann zwinge ich mir natürlich nichts rein. Das ist aber eher selten.

Ab und an geht es aber nicht anders, z.B. unterwegs, und ich kriege wirklich einen Bärenhunger. Ich habe bemerkt dass ich da richtig Gefahr laufe zu den "falschen" Dingen zu greifen. Brot, Nudeln usw. Starker Hunger läßt mein Hirn oder meine Selbstdisziplin aussetzen. In solchem Momenten bilde ich mir echt ein, nur ganz viele Kohlenhydrate können jetzt noch helfen. Also lasse ich es möglichst nicht dazu kommen....
Mit meinen drei regelmäßigen Mahlzeiten fahre ich einfach am besten...

Leider gibt es auch Tage an denen ich dennoch zwischendrin ein kleines Hungergefühl habe. Dem versuche ich mit Kaffee/Tee zu begegnen. Wenns gar nicht anders geht mal eine Hand voll Nüsse oder etwas Quark.


Mittwoch, 7. Januar 2015

Mama, krieg ich etwas Bauschaum?

Diese Frage höre ich im Moment täglich.
Nein, wir renovieren momentan nicht (auch wenns nötig wäre).

Mein Sohn liebt einfach meine Baisers mit Xucker und Bitterschoki so sehr und ja, sie sehen nun mal aus wie Bauschaum. :-)

Baiser aus Eiweiß, Xucker und Bitterschokolade

Übrigens zeigte meine neue Waage heute morgen 100,8 kg.
Ich will jetzt einfach mal stark hoffen, dass es nun ganz schnell nach unten geht. Ich habe die Nase von den Feiertagskilos voll. So.

Dienstag, 6. Januar 2015

Sie ist da - die neue Stimmungsmacherin

Medisana PSA Personenwaage, Bahnhofsuhr-Design
Schick, oder?? :-D

Nachdem ich sie im Netz gesehen habe ging sie mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich fand den Gedanken, frühmorgens auf eine Uhr zu treten recht erheiternd ("kurz vor sechs - verdammte Axt - dafür kriegste glatt einen Tritt").
Die Bewertungen hinsichtlich der Genauigkeit stimmten, also warum nicht testen.
Ich schob sie im Bad so lange hin und her bis sie nicht mehr kippelte und ....


.... überlegte ob ich mich drauf stelle oder lieber doch noch nicht.

Ist ja eigentlich auch total bescheuert sich mittags, in voller Montur auf eine Waage zu stellen. Aber ich muß ja wissen ob sie funktioniert.
Nachdem sie auch bei vier vollen 1,5-Liter-Wasserflaschen nicht reagierte, blieb mir mangels einer zweiten Person im Haus nichts anderes übrig als mich doch zu opfern.

Meine Befürchtung wurde natüüüüürlich prompt bestätigt:

102,6 kg

Das änderte sich auch bei mehrmaligem Draufsteigen nicht.
Ich habe drauf verzichtet mich auf der Stelle auszuziehen...

Nun ja. Morgen früh gilt es dann wirklich. Ich denke ich werde das wie einen kleinen Neustart nehmen. Immerhin habe ich die Chance ein UHu zu werden nun zum zweiten Mal. Ist das nicht toll? *schiefgrins*


Sonntag, 4. Januar 2015

Ich brauche eine neue Waage

Nee, nicht nur weil mir nicht gefällt was meineWaage anzeigt. :-D

Meine Waage spinnt. Bin heute morgen wie immer mehrmals nacheinander drauf gestiegen, sie zeigte lustige Zahlen zwischen 97,8 und 105,3 an. Die Batterie ist auch noch voll (ich hätte ja prompt eine neue gekauft aber mein lieber Mann holte das Batteriemessgerät hervor und zeigte mir grinsend: volle Ladung vorhanden).


Welche Waage hast du und wie zufrieden bist du damit?

Ehrlich gesagt graut mir aber vor einem neuen Quälgeist. Vielleicht geht meine ja schon immer falsch und zeigt 5kg weniger an als andere.... *seufz*

Samstag, 3. Januar 2015

Ach menno ...

Bevor ich mein Gejammer loswerden kann, möchte ich euch allen ein wunderbares, gesundes neues Jahr wünschen, welches euch positiv überrascht, sonnige und herzergreifende Momente bereit hält und euch die Möglichkeiten gibt euch den ein oder anderen Wunsch selbst zu erfüllen. 


Für mich hoffe ich dass das Jahr nicht so weitergeht wie es begonnen hat, im Hinblick auf's Gewicht.
Vom 29.12. bis 2.1. waren wir bei meinen Schwiegereltern zu Gast. Nach dem nicht zufriedenstellen Jahresendstand zog ich die Tage dort ziemlich diszipliniert auf meine low carb Weise durch (bis aufs Frühstück, da waren die Brötchen zu verlockend), verzichtete auf den Silvesterpfannkuchen sowie auf diverse andere Leckerlis, hatte reichlich Bewegung ... ich war guter Dinge dass ich heute morgen ein wenig belohnt werde.
Und was war?


Nix. Null. Niente. 
Die gleichen 99,9 kg wie vorher.

Man, das ist so frustrierend. :-(
Ich bin mir zwar nicht sicher ob das wirklich eine reine Zunahme an Fett ist oder eher zyklusbedingte Wassereinlagerungen aber es k... mich echt an.
Ab nächster Woche, wenn der Alltag endlich wieder einzieht, werde ich auch beim Frühstück nach kh-armen Varianten gucken, vielleicht auch mal wieder Kalorien notieren. Irgendwie muß das doch wieder nach unten gehen. *grummel*

Weil ich zur Zeit doch relativ oft Appetit auf Süßes habe, schaute ich mich nach ein paar Ideen um und buk zuerst  Baisers mit Xucker light und Bitterschokolade und dann noch die Schokoladenberge von Betti. Die habe ich aber etwas abgewandelt, statt Mandelmehl nahm ich Kokosmehl und die Haselnüsse ersetzte ich wegen meiner Allergie durch gemahlene Mandeln. Ich muß sagen beide Ergebnisse überzeugen mich durchaus und sind für mich eine echte Alternative zu Keksen.
Jetzt will ich noch aus dem angefangenen Glas Mandelmus welches in unserem Kühlschrank schlummert eine Art Schokocreme basteln. Müßte ja mit Backkakao und Xucker funktionieren.
Wenn ich also wieder aus lauter Frust über meine Mißerfolge zu Süßem greife dann sollte das nicht ganz so tragisch sein.