Dienstag, 24. November 2015

Viele Gedanken im Kopf

Mit einem unendlich schlechten Gewissen euch Lesern gegenüber melde ich mich mal wieder aus der Versenkung.
Ja, ich lebe noch, mir geht es gar nicht mal so schlecht, nur an der Kilofront gibt es nichts nennenswertes zu berichten. Seit ein paar Wochen hat sich mein Gewicht um die 107 kg eingependelt, also weit entfernt von den knapp unter 100 von vor ziemlich  genau einem Jahr.
Ich könnte dran verzweifeln, aber dazu hab ich momentan keine Zeit. Zum Glück bin ich mit vielen anderen Dingen beschäftigt, so dass mir keine Zeit zum Selbstmitleid, Frust und Wut auf mich selbst bleibt.
Dennoch muss ich jeden Tag aufs Neue auf meine Ernährung schauen damit ich jetzt wenigstens nicht noch mehr zulege. Halten ist zur Zeit mein Ziel. Zu mehr fehlt mir die Energie. Oder der Willen. Bin mir nicht ganz sicher. 
So ganz weg bin ich von dem Thema gedanklich natürlich nicht. Mit meiner Psy.therapeutin  spreche ich bei jedem Termin drüber weil ich immer noch den Gründen für mein Übergewicht bzw. mein gestörtes Essverhalten auf der Spur bin.  Meine neueste Erkenntnis hat mich selbst sehr überrascht. Oft esse ich ja wie durch Zwang wenn ich Wut, Frust, Kummer verarbeiten muß. Das Essen ist eine Art Selbstbestrafung. Klingt blöd, ist für mich aber logisch. Wenn ich zur Keksdose greife weiß ich ja eigentlich ganz genau dass ich mich hinterher schlecht fühle, sauer auf mich bin, weiteres Zunehmen (und damit wieder mehr Kummer) in Kauf nehme. Mein Frustessen schadet ja nur mir selber, nicht demjenigen mit dem ich vorher Zoff hatte. Bekloppt, oder?
Über diese Dinge muss ich weiter nachdenken, da kommt noch einiges zusammen, glaube ich.

Dass ich an einem neuen Punkt meines Abnehmweges angekommen bin erkenne ich auch daran, dass ich jetzt beschlossen habe wieder Kleidung für mich zu nähen. Das habe ich ja die letzten Jahre vermieden - erst weil es für Größe 56 kaum schöne Schnittmuster gibt und es mir einfach keine Spaß gemacht hat so große Teile zu nähen, später weil ich dachte ich trage die aktuelle Größe ja nicht lange weil ich weiter abnehme.
Nun stehe ich schon seit einem Jahr bei der 48 (zur Zeit Tendenz zur 50) - ich akzeptiere das jetzt einfach für mich und mache mir die Kleidung die mir vorschwebt selbst. Ich hatte hier ja schon von der Verwirklichung meines kleinen großen Traumes erzählt. Jetzt ist es endlich soweit und mein Nähzimmer ist so gut wie fertig. Ich bin grade am Einräumen. Endlich habe ich einen richtig großen Zuschneidetisch, der das Zuschneiden und damit Nähen von großer Kleidung natürlich viel einfacher macht. Meine Familie wird auch nicht zu kurz kommen, Weihnachten steht schließlich vor der Tür. :-D

Alles in allem fühle ich mich gut.
Mein Italienischkurs macht mir auch noch Spaß - was will ich mehr.

Nichtsdestotrotz hoffe ich dass ich in absehbarer Zeit auch wieder Gewichtsverlust vermelden kann.

Ich grüße euch alle und wünsche euch eine wundervolle Vorweihnachtszeit. 



Mittwoch, 16. September 2015

Kraftlose Meldung mittendrin

Ich möchte mich mal wieder melden, auch wenn ich nichts wirklich Dolles, Aufregendes oder Neues zu erzählen habe.
Zur Zeit habe ich das Gefühl vom Leben überrollt zu werden. Ich bin mit so vielen verschiedenen Dingen beschäftigt, dass das Thema Abnehmen/Essen/Bewegung leider wieder mal ziemlich in den Hintergrund rückt. Demzufolge wundere ich mich nicht darüber wieder bei 105 kg zu stehen. Also 5 kg zugenommen seit Jahresbeginn. :-(
Immer wieder erlebe ich den Moment an dem der sogenannte emotionale Hunger zuschlägt.
Aktuelles Beispiel: ein mir nahestehender Mensch zeigte eine Seite von sich die ich bisher nicht kannte. Eine Seite die ich häßlich und widerwärtig finde. Die zu entdecken mich sehr sehr enttäuscht hat. Sofort fand ich mich in der Küche wieder und war kurz davor zu allem Süßen zu greifen was sich so findet. Das einzig Gute war, dass ich genau erkannte was in meinem Kopf vorgeht. So blieb es bei einem Keksriegel und Gemüse mit Spiegelei.
Ich schaffe es aber nicht immer. Noch viel zu oft verliere ich mich wieder in alte Muster.

In mir wächst das Verlangen mich von der Außenwelt abzuschotten, nix mehr hören, lesen, sehen. Keine Nachrichten, kein social media...  Nur noch um meine eigene kleine Familie und mich selbst kümmern. Das wäre schön.

Dienstag, 1. September 2015

Willkommen September :-)

Ich mag den September.
Nicht nur weil da zufällig mein Geburtstag ist.
Der heiße Sommer ist hoffentlich endlich vorüber, man kann nachts wieder durchatmen, darf wieder längere Sachen anziehen und an manchen Tagen riecht es schon nach Herbst. Ich liebe diesen Geruch und freue mich auf bunte Wälder, Morgennebel und die Weihnachtswunschzettel meiner Kinder. :-)

Meine Gemütslage: Zwischen entspannt, verzweifelt und grenzenlos freudig erregt.

Entspannt - weil sich einige wichtige Dinge in meinem Leben zurechtgeruckelt haben.

Verzweifelt - aktuelles Gewicht heute morgen 105 kg. Es tut sich einfach nichts mehr nach unten. Ich muß wohl meine Ernährung neu überdenken. Bzw. endlich wieder mit dem Laufen beginnen, was mir jetzt bei kühleren Morgentemperaturen  hoffentlich wieder leichter fallen wird, als im Sommer.

(Vor-)Freude: Da gibt es zwei Dinge. Zum einen bekomme ich endlich meine herbeigesehnte, lang gewünschte Nähwerkstatt. Ich glaube über dieses Thema habe ich hier noch nie geschrieben, oder? Ich wollte ja eigentlich dass es ein reiner Abnehmblog ist, aber wenn sich so lange nichts an der Kilofront tut, erzähle ich halt anderes.
Anfang 2011 besorgte ich mir einen Gewerbeschein, um genähte Dinge verkaufen zu dürfen. Das habe ich mangels Alternativen vom Wohnzimmer aus getan. Leider entwickelte sich dadurch einen enormes Chaos, welches ich irgendwann 2014 nicht mehr ertragen konnte. Dazu kam noch dass ich psychisch ziemlich am Limit war, da ich nebenher noch meine demenzkranke Mutter, mit der wir gemeinsam im Haus lebten, gepflegt habe.  Ich schloss mit der Näherei erstmal ab.
Im Herbst letzten Jahres kam ich an den Punkt, an dem ich einfach nicht mehr konnte und meine Mutter in ein Pflegeheim geben musste. Die Entscheidung fiel mir sehr sehr schwer. Ich hätte vermutlich diese Entscheidung noch weiter verschoben wenn nicht nun noch meine  Tochter unter der Situation gelitten hätte. Lange hab ich das nicht wahrgenommen, bis es mir wie Schuppen von den Augen fiel. Heut seh ich das alles viel klarer.
Jedenfalls zog meine Mutter aus und ich brach erstmal völlig ein. Das war eine unerträgliche Situation, ich wußte nicht wie ich das wegstecken sollte. Zum Glück habe ich recht schnell in der Nähe eine gute Psychologin gefunden. Mit ihr arbeite ich nicht nur das Thema Eltern und Geschwister ab sondern natürlich auch meine Gewichtssorgen.
Ähm, wie komm ich jetzt eigentlich  zum Thema Freude zurück? *lach*
Ich versuch mal mich kurz zu fassen: Meine Kreativität und Freude am Handwerk ging komplett flöten als es mir mental nicht gut ging.
Jetzt kommt die Lust aber zurück. Kurzzeitig dachte ich daran, den Gewerbeschein ganz aufzugeben und alle Stoffe zu verscherbeln. Aber als ich mit meiner Psychologin darüber sprach, über das Nähen an sich, merkte ich selber wieviel Freude und Energie plötzlich in mir hoch stiegen, nur beim Gedanken daran. Sie merkte das auch und grinste mich nur an.
Und nun sind wir mit dem Ausmisten und Sortieren und Umräumen in unserem Haus soweit, dass ein Raum für mich und meine Leidenschaft hergerichtet werden kann. Mein Mann tut sein Bestes nach Feierabend. Unser Haus ist ca. 100 Jahre alt und teils liegen noch hornalte Stromleitungen etc. Die erneuert er nun Stück für Stück, Heizkörper werden ausgetauscht etc.pp.
Mein Part ist die Planung der Möbel und die Farbgebung. Und ich sag euch - ich liebe es bunt. :-D
Ich freu mir wirklich ein Loch in den Bauch wenn ich an das Einrichten und Loslegen denke.  Da rückt die Enttäuschung über den ewigen Gewichtsstillstand fast in den Hintergrund.

Ach und die andere Vorfreude betrifft die Urlaubsplanung. Wir sind ja eigentlich eingefleischte Ostsee- bzw. Nordseeurlauber.
Interessanterweise erwachte in diesem Sommer in mir der dringende Wunsch, einmal nach Italien fahren zu wollen. Keine Ahnung wo der her kam, bisher hatte ich null Ambitionen in dieser Hinsicht. Jedenfalls habe ich meine Kinder und meinen Mann angesteckt und wir planen schon eifrig. Ende September beginnt mein Italienisch-Kurs an der VHS.

Das sind alles so viele tolle neue Dinge.... *glücklichseufz*

Herrje, das war nun aber wirklich verdammt viel. Ganz schön viel Privates von mir. Daran, dass ich das Meiste noch nie hier erwähnt habe merkt ihr sicher, dass ich ein wenig Überwindung brauchte. Aber ich denke jetzt, das sind so wichtige Dinge in meinem Leben, die beeinflussen sicher auch meine Gewichtsthematik. Nur wie genau, muß ich noch herausfinden.

Jetzt geh ich weiter an einem alten Schränkchen arbeiten, das will ich mir neu herrichten.

Dienstag, 25. August 2015

Sommer, Sonne .... Grübelzeit

Meine lieben Leser,

Asche auf mein Haupt. :-(
Ich weiß, ich habe mich viel zu lang nicht zu Wort gemeldet. So ziemlich genau die ganzen Schulferien lang.  Es ist einfach so, dass ich nicht schreiben kann wenn ich nicht allein bin. Natürlich kleben meine Kinder nicht die ganze Zeit an mir, sie machen durchaus auch ihr Ding, aber allein das Gefühl ständig auf Abruf zu stehen blockiert mein Hirn irgendwie. Und für einen vernünftigen Blogbeitrag brauche ich einfach meine Ruhe.
Nun hat die Schule wieder begonnen und somit mein Alltag. Hurra.

Hach, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Bzw. wie ich was erzähle.
Da das hier ja immer noch ein Abnehmblog ist, interessiert euch vermutlich mein Gewicht am meisten.

*möööp*

Immer noch die alte Leier. Es passiert einfach nix mehr. Jedenfalls nicht nach unten. Ich fahre Achterbahn - 3kg rauf, 3 runter. So ungefähr. 
Allerdings ist das nicht verwunderlich. Ich habe so ziemlich alles schleifen lassen. Laufen war ich die ganzen Ferien über nicht. Vom Essen wollen wir nicht reden.
Ich muß mir selber nun mehrere A...tritte geben um wieder in die Spur zu kommen.

Dennoch: es ärgert  und beschäftigt mich längst nicht so, wie man meinen könnte und wie es noch vor ein paar Monaten der Fall war.
Das liegt wohl daran, dass ich in einer inneren Umbauphase stecke. So möchte ich das beschreiben.
Eigentlich wollte ich hier ausschließlich über meinen Abnehmweg schreiben. Da ich aber nun endlich verstanden habe, dass Gewicht verlieren bzw. zunehmen verdammt viel mit der Seele, dem Kopf, zu tun hat, gehören auch andere Dinge hier her. Psychogequatsche halt. *lach*

Keine Angst, ich werde euch jetzt nicht meine komplette Lebensgeschichte in allen Einzelheiten kund tun.

Jedenfalls weiß ich selber noch nicht so genau wie das alles weitergeht.
Ich lerne gerade, meine Bedürfnisse zu erkennen und auch durchzusetzen. Mal nein zu sagen. Gelegenheiten hab ich genug. Die nächste steht vor der Tür. Der Schwiegerfamilie zu verklickern, dass man deren geplanten einwöchigen Besuch lieber zu einem späteren Zeitpunkt genießen möchte. *räusper* Wenn das kein gutes Training ist. Ich sag euch, das ist wie eine Prüfung, die ich vor mir habe. Das blöde Gefühl im Bauch ist vergleichbar.

So, für heute soll es das erst mal sein. Ich verspreche hoch und heilig, dass es keine 6 Wochen zum nächsten Lebenszeichen dauern wird. ;-)



Dienstag, 7. Juli 2015

Einfach mal mit dem Erreichten zufrieden sein?

Hallo, ihr lieben Leser :-)

heute muß ich mal meine Gedanken zum Thema "Gewichtsstillstand" sortieren und aufschreiben.
Ich trete ja nun schon seit ca. 7 bis 8 Monaten auf der Stelle. Was das Abnehmen betrifft. Bei knapp über 100 steh ich und komm nicht weiter.
Wie oft mich das geärgert hat, kann man im Blog eigentlich gut nachlesen.
Ich habe eine Zeit lang aufs häufige Wiegen verzichtet, habe eine Weile Ernährungstagebuch geführt, mal tagelang gegessen wie früher, um "den Stoffwechsel" anzukurbeln, mal mehr mal wieder weniger Low Carb gegessen, habe begonnen regelmäßig zu laufen.... mit null Erfolg. Dachte ich bis vor kurzem.

Jetzt wird mir aber langsam klar, dass ich die Sache auch anders betrachten kann.
Ich habe immerhin schon 40 Kilo bzw. 4 Kleidergrößen abgehakt. Mich äußerlich doch sehr zum Positiven verändert, meine Kondition ernorm verbessert und was am Allerwichtigsten ist: so etwas wie Selbstbewusstsein ist zum Vorschein gekommen. Ich weiß nicht ob ich überhaupt jemals welches besessen habe, wenn ja, war es ganz ganz tief vergraben.
Hey, ich trage mittlerweile ärmellose Tops - wenn das nichts heißt. *lach*
Fürs Freibad reicht es zwar noch nicht ganz, aber vielleicht komm ich da auch noch hin.

Dieses neue Gefühl genieße ich sehr. Es fühlt sich an wie ein Stück unbekannte Freiheit.
Ich will mehr davon, bin noch nicht am Ziel. Aber nicht mehr so verbissen und uuunbedingt. Eine wirklich gute Figur werde ich eh nie bekommen. Dafür habe ich meinen Körper schon zu lange vernachlässigt. Aber mit diesem Gedanken kann ich gut leben, es ist ok.
Wenn ich jetzt so bleiben würde - auch gut. Ich fühle mich um Welten besser als noch vor zwei Jahren, bin viel fitter, gesünder. Das allein ist so viel wert. Ich wäre doch wirklich sehr blöd wenn ich mich selber fertig machen würden weil das Gewicht nicht noch weiter und weiter und weiter sinkt.

Einfach mal zufrieden sein. 

Ausnahmsweise zeige ich heute ein Bild mit meiner Tochter (aber auch nur dank der riesigen Sonnenbrille ;-)

Chillen und Eiskaffee schlürfen



(Der Partnerlook ist beabsichtigt aber nur aus Spaß und fürs Foto. Auf die Straße gehen wir so nicht gemeinsam.)

Freitag, 26. Juni 2015

Laufen nach Plan - zweiter Monat

Oh man, ich komme zur Zeit kaum zu etwas, geschweige denn zum bloggen. :-(
Aber fürs Laufen bleibt dennoch Zeit und das muss hier festgehalten werden.

Den zweiten Teil meines 8-Wochen-Trainingsplanes hab ich hinter mir. Das Ziel - ein 30minütiger langsamer Dauerlauf - habe ich erreicht. Dabei habe ich erst einen einzigen Trainingstag ausgelassen, da ließen mich Schietwetter und leichte Rückenschmerzen einknicken.

Vom 21.5. bis 20.6.15 bin ich insgesamt 55,2 km in ca. 8h gegangen/gelaufen. Davon entfielen 5,7 Stunden auf reines Laufen.
Im Vergleich zum ersten Monat bin habe ich zwar weniger Kilometer unterwegs gewesen aber mehr gelaufen als gegangen.

Nun habe ich mir ein neues Ziel gesetzt damit es mir nicht langweilig wird. Ich möchte 5km in 40min laufen. Dazu habe ich mir selbst folgenden Trainingsplan überlegt: 2 mal pro Woche laufe ich einfach nur 30min, einmal lege ich immer ein paar Minuten drauf, bis ich bei den 5km bin.
Momentan schaffe ich in 30min ca. 3,7km. Muss also noch einiges draufpacken. Nun ja. Habe ja alle Zeit der Welt.

 

Montag, 8. Juni 2015

Mein altes neues Gesicht

Zu meinen richtig dicken Zeiten habe ich bei jedem Foto von mir gedacht "das bin doch nicht ich". Mit dem Anblick konnte ich mich einfach nicht identifizieren. Ich fands furchtbar und hatte erst recht keine Lust dieses Mondgesicht auch noch zu schminken.

Vor ein paar Tagen sind neue Bilder entstanden, eins davon hab ich mit einem alten verglichen. Und auch wenn ich noch längst nicht bei meinem Wunschgewicht angekommen bin, habe ich endlich wieder das Gefühl "ja, das bin ich" wenn ich in den Spiegel schaue.
Gerade so ein direkter Fotovergleich gibt mir ein richtig gutes Gefühl.

 Man soll sich ab und an ja auch mal selber loben, das muss ich aber noch üben.



Mittwoch, 27. Mai 2015

Ich lass sie wieder frei...

... meine Waage.

Der Monat ohne wiegen ist rum. Er hat mir 1,4 kg mehr beschert (aktuell 101,9 kg) und die Einsicht, dass es bei mir ohne häufige Kontrolle (noch) nicht geht.
Nun ja.
Eigentlich habe ich sogar noch eine größere Zunahme erwartet, da ich mir viel zu viele Ausnahmen genehmigt habe und die nächtlichen Essattacken wieder begannen (siehe hier). Im Hinterkopf immer der tröstende Gedanke "ich mach ja Sport zum Ausgleich".
Haha. Mit dem Sport hab ich vielleicht die drei Kekse ausgeglichen aber eine negative Energiebilanz habe ich damit nicht erzielt. Schöner Selbstbeschiss.

Fazit:  ab sofort geh ich wieder täglich auf die Waage. Ich bin wohl noch nicht soweit dass ich das Thema Essen auf die leichte Schulter nehmen kann.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Laufen nach Plan - erster Monat

Genau vor einem Monat habe ich begonnen nach einem Trainingsplan von Runner's World zu laufen/gehen.
Mir ist der (Wieder-) Einstieg sehr gut gelungen wie ich finde. Befürchtet hatte ich erneute Knieprobleme (die im letzten Sommer der Grund waren, aus dem ich mit dem Laufen wieder aufgehört hatte).

Das Training soll dreimal wöchentlich stattfinden. Die Termine habe ich mir gleich für alle geplanten 8 Wochen als feste Termine ins Handy gespeichert, weil ich sonst zu schnell zu mir sage "heute nicht, aber morgen". Diese recht feste Struktur hilft mir sehr. Meist laufe ich gleich morgens bzw. vormittags (also nach dem Frühstück), das macht gute Laune und bringt mir Energie die mich über den Tag bringt. Unfassbar, dass ausgerechnet ICH sowas sage. Lächerlich. :-D

Nach meiner Lauf-App bin ich vom 20.4. bis 20.5.15   85,11 km  in ca. 17 Stunden gegangen/gelaufen. Davon entfallen ganze 307 min auf richtiges Laufen, das sind etwas über 5 Stunden.


Ich hoffe hier lesen keine echten Sportler mit, die lachen sich bei den Ergebnisse kaputt.

Warum ich das so genau aufliste? Weil ich gern eine Übersicht haben möchte und Monat für Monat vergleichen will. Außerdem liebe ich solche Zahlenspielereien. :-)

Samstag, 16. Mai 2015

Liebster Award - für mich?





Im ersten Moment war ich etwas erschrocken als ich begriff, dass die liebe Betti von Happy Carb u.a. meinen Blog für den Liebster Award nominiert hat.
Meinen Blog? Mich? Ach herrje, was muß ich denn da jetzt machen? Das waren meine ersten Gedanken.
Jetzt freu ich mich ehrlich darüber und ich mach auch gern bei dieser Aktion mit. Ich finde es prima, dass man dadurch neue Blogs entdecken kann - das mach ich sowieso unheimlich gern. Außerdem kann man dadurch von Bloggern die man eigentlich schon "kennt" die ein oder andere neue Seite kennenlernen.



Hier die formellen Regeln zum Liebster Award:
– Bedanke dich für die ehrenhafte Nominierung
– Verlinke die Person / den Blog, welche(r) Dich nominiert hat
– Beantworte die gestellten 11 Fragen nach bestem Wissen und Gewissen
– Nominiere ebenfalls eine Reihe anderer Blogger und stelle ihnen auch 11 Fragen deiner Wahl
– Informiere die Nominierten über die Nominierung
Das Logo für den Award kann hier runtergeladen werden.


Also, liebe Betti, vielen Dank für die Nominierung. :-)
Hier sind nun meine Antworten auf deine Fragen:


1. Warum hat dein Blog den Namen, den er hat?
    "September" steht zum einen für den Monat in dem ich die Diabetesdiagnose bekam und beschloss sofort mit dem Abnehmen zu beginnen. Zum anderen hab ich im September Geburtstag.
    "Welle" - Eine Welle ist etwas sehr kraftvolles, umwerfendes. Ich hatte den Wunsch von einer Welle aus Kraft und Durchhaltevermögen mitgerissen zu werden.

2. Wie viel Zeit wendest du pro Woche für deinen Blog auf?
    Hm, das ist unterschiedlich. Es gibt Wochen in denen ich gar nicht zum bloggen komme. Ansonsten ist es nicht sooo viel Zeit, vielleicht 2 bis 3 Stunden pro Woche.

3. Was macht deinen Blog individuell und unverwechselbar?
    Mein Vorname. :-D

4. Was ist für dich auf deinem Blog ein NO-GO, was würdest du nie machen?
    Fotos in Unterwäsche oder gar "ganz ohne" zeigen. 
    Über Politik schreiben.

5. Welcher Beitrag auf deinem Blog ist dein Lieblingsbeitrag?
    Ich habe keinen Lieblingsbeitrag. 

6. Welcher Beitrag auf deinem Blog war der Erfolgreichste?
    Längere Zeit war es der Beitrag zur Suche nach dem richtigen Kleid, aber jetzt ist es die Sache mit dem Stoffwechsel. Wobei  der Erfolg ja leider kein dauerhafter war.

7. Wenn du zaubern könntest, was würdest du in deinem Blog umzaubern?
    Ich würde ihm ein individuelleres und persönlicheres Design geben. Leider hab ich dafür kein Händchen...


8. Wo siehst du deinen Blog in 10 Jahren?
    Uff. Darüber mach ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken. In 10 Jahren kann alles passieren.
 
9. Wer oder was inspiriert dich?

    Es kommt ganz drauf an welcher Lebensbereich hier gemeint ist. Meine Kreativität in Sachen Nähen, stricken etc. wird ganz sicher woanders angeregt als mein Speiseplan.
Aber generell bin ich sehr viel im Internet unterwegs, in Blogs, bei FB und Pinterest sowie normalen Seiten.   Ich hole mir von allen möglichen Ecken Anregungen.  Gern stelle ich mich auch in eine große Buchhandlung und lass meiner Entdeckerlust freien Lauf.


10. Was ist dein Lieblingsfilm und dein Lieblingsbuch?

     Hm, ich kann mich nicht auf je eines festlegen.  Ich versuchs mal zusammenzutragen:
     Lieblingsfilme: Forrest Gump, Mamma Mia - der Film, Willkommen bei den Sch'tis, Die große Verführung, die Harry Potter Reihe
     Lieblingsbücher: die Harry Potter Reihe (was für eine Überraschung *g*), Klaras Haus von Sabine Kornbichler, Vom Winde verweht, die Hebammen-Reihe von Sabine Ebert

11. Was macht dich persönlich glücklich?
     Das Lachen meiner Kinder
     Wenn ich meinen wirklich wahren Bedürfnissen und meinem Bauchgefühl folgen kann.







Meine 11 Fragen an dich:
1. Hast du lange nachgedacht bevor du deinen (ersten) Blog eröffnet hast oder war das eher eine spontane Idee?
2. Hast du schon mal ein Posting bereut? 
3. Weiss dein näheres Umfeld dass du bloggst?
4. Falls du/ihr einen Garten habt: wer mäht den Rasen? 
5. Wenn du wählen müßtest: Katze oder Hund? 
6. Stell dir vor du bist unter der Woche krank, liegst auf der Couch und möchtest unbedingt fernsehen. Es ist 14 Uhr - für welches Programm/ welche Sendung entscheidest du dich? 
7. Wenn du die Chance bekämst mit all deinen Erfahrungen noch mal 18 zu sein und neu anfangen zu können - würdest du etwas anders machen? (Beruf/Partner...)
8.  Was glaubst du wie wir uns in 50 Jahren fortwegen werden?
9. Kannst du stricken/häkeln/nähen?
10. Auf wen oder was bist du manchmal neidisch?
11. Bist du ein spontaner Mensch?


Ich nominiere folgende Blogs:
Ordentlich abnehmen
Bigmamasweg
Das Lied der dicken Dame



Freitag, 8. Mai 2015

Nachts läuft mein Schweinehund frei herum

Ich habe ein Problem. Leider eines, welches mir nur allzu bekannt ist.

Seit einigen Wochen schleichen sich immer mehr alte Gewohnheiten bei mir ein. Und ausgerechnet die die ich zuallerst nach meiner Ernährungsumstellung abgestellt hatte.

Essen in der Nacht.

Neuerdings schlafe ich immer seltener durch. Weiß der Geier warum. Oder werde sehr früh wach, 5 Uhr oder so. Ich muß da stets auf Toilette und kann mich leider meist nicht daran hindern einen Abstecher in die Küche zu machen. Blöderweise steht mir zu dieser Tageszeit der Appetit nicht nach Gemüse oder einem Häppchen Quark sondern nur nach einem: SÜSS. Der Griff in die Keksdose erfolgt fast schon wieder automatisch. Und dabei weiß ich doch ganz ganz genau (auch wenn mein Hirn nachts im Dämmerzustand ist) dass ich die Fresserei bereue, sie meinem Blutzucker nicht bekommt und das weitere Abnehmen dadurch auch nicht erleichtert wird. 
Trotzdem siegt der blöde Hund.
In der vergangenen Nacht lag ich danach noch lange wach und beschloss mich am Morgen doch zwischendurch mal zu wiegen.
Wieder ein Vorsatz gebrochen.
Naja, das Ergebnis war zum Glück nicht so niederschmetternd, aber auch nicht gute Laune fördernd. Es ist quasi gleich geblieben.
Ich meine, es ist schön zu wissen dass ich nicht wieder zunehme, trotz des unnützen Süßkrams, aber so auf Dauer macht mich das nicht zufrieden. Muß ich zugeben.

Schon komisch. Scheinbar nimmt mein Durchhaltevermögen in puncto Essen in gleichem Maße ab wie mein Laufpensum und meine Freude am Laufen steigt. Das ist doch bekloppt!

Montag, 4. Mai 2015

Schlaf gut, Waage.

Ich habe meine Waage gestern kurzentschlossen in den Schrank verfrachtet. Am letzten Mittwoch des Monats darf sie wieder raus.

Es fühlt sich saugut an. :-)

Mir ist einfach die Lust vergangen ständig an die Zahlen zu denken, mir davon  die Stimmung des Tages diktieren zu lassen. Es ist einfach mal genug.  Viel lieber konzentriere ich mich auf andere Dinge: mein Lauftraining, unsere Renovierungsarbeiten, den Garten (bzw. die Erholung in selbigem ;-), meine Freunde und meine Seele.
Dennoch bin ich auf den Wert gespannt, der am 27. Mai fällig ist...

Mittwoch, 29. April 2015

Einfach nur glücklich

Fehlen jemandem heute die Glückshormone?
Das muß so sein, denn ich habe heute scheinbar die doppelte Portion davon abbekommen. Oder die dreifache. Auf jeden Fall so viele, dass sich alles in mir dreht.

Ich war vorhin wieder laufen. Also walken mit ein wenig Lauftraining, was ich seit 10 Tagen mache.
Das Wetter ist nach dem gestrigen Regen wieder sehr schön, kühl aber herrlich sonnig, so wie ich es liebe.
Ich weiß nicht genau warum, aber in mir stiegen solche enormen Glücksgefühle hoch, eine wahnsinnige, umfassende Zufriedenheit wie ich es selten (oder noch nie?) in meinem Leben gespürt habe.
War es das Wetter?
Die Musik im Ohr?
Die klare Luft?
Der Duft nach Frühling?
Der Anblick des frischen Grüns?
Die Tatsache, dass ich plötzlich wirklich gern laufen geh? ICH? Die Dicke?

Ich fühlte mich so richtig zufrieden mit mir selbst und meinem Körper. Das Gefühl, nein die Gewissheit "Alles wird gut" war plötzlich da. Einfach so.
Mir war nach Tanzen, Hüpfen, Springen. Ich bekam einen wippenden Gang zur Musik, spürte wie ich aufrechter ging als sonst.  Kilometer um Kilometer. Am Ende zeigte meine App 11,5 an. Am liebsten wäre ich noch weiter gegangen, aber der Hunger und andere Bedürfnisse trieben mich heim.
Während der ganzen großen Runde ist mir nur ein einziger anderer Mensch begegnet. Ist das nicht Wahnsinn?

Ich habe meine Umgebung von ganzem Herzen genossen, alles war so wunderschön, der Wald, die Rapsfelder, der Bach, die blühenden Bäume... Dabei ist unsere Gegend hier nun nicht grad spektakulär. Schnöde Leipziger Tieflandsbucht. Aber es ist meine Heimat, sie tut mir gut. Das habe ich intensiv gespürt.



Mir wurde klar, dass ich mir früher immer das Falsche gewünscht habe. Mein größter Wunsch war immer "Ich möchte irgendwann abnehmen".  Ich war felsenfest der Überzeugung wenn ich dann mal schlank bin, bin ich glücklich. Dann geht es mir gut.
Nein.
Was ich mir schon immer hätte wünschen sollen: "Ich möchte glücklich sein. Glücklich und zufrieden mit mir selbst."

Freitag, 24. April 2015

Den Fokus ändern

Hallo meine lieben Leser :-)

auch wenn ich mich rar mache ... ab und an muss doch mal etwas raus und will hier festgehalten werden.
Ich hänge immer noch auf meinem 100er Plateau fest, aber ich kann sagen:  ja doch, es geht mir dennoch gut. Irgendwie findet bei mir im Moment wohl ein Umdenken statt, so mein Gefühl.
Ich merke wie ich mich nicht mehr so auf meine Ernährung fokussiere. Das habe ich so viele Monate lang gemacht, teilweise verzweifelte ich wirklich fast daran, dass mein Gewicht sich nicht nennenswert von der 100 wegbewegen will (nach unten, versteht sich). Mir ist klar geworden, dass die Ernährung jetzt nicht mehr der Punkt ist, an dem ich schrauben muß und auch nicht mehr will.

Ich habe sehr viel nachgedacht, recherchiert, in mich reingehorcht. Mittlerweile bin ich davon überzeugt dass die Psyche eine viel größere Rolle beim Abnehmen spielt als ich bisher geglaubt habe. Vermutlich ist mein Körper jetzt an einem Punkt, an dem er sich entweder einfach nur wohl fühlt oder aus irgendeinem Grund nicht mehr Kilos hergeben will.  Das möchte ich herausfinden. Dafür habe ich mir ein Buch besorgt, welches mir für mich absolut passend erscheint.  (Es heisst "Mein Ich-Gewicht: Wie das Unbewusste hilft, das richtige Gewicht zu finden", von Maja Storch.)
Was ich bisher im Netz darüber gelesen habe hat mich sehr neugierig gemacht.  Sobald ich es durchgearbeitet habe, werde ich hier natürlich berichten. 

Natürlich geh ich weiterhin einmal pro Woche auf die Waage, nicht dass ich unbemerkt wieder massiv zunehme. 
Außerdem ist meine Lust auf Sport tatsächlich wieder erwacht (dank an den Frühling) und ich habe anhand eines richtigen Laufplans für Dicke wieder mit dem Laufen begonnen. Es tut mir unendlich gut... 



Montag, 13. April 2015

Ein freundlicher Gruß :-)

Ja, ich lebe noch und nein, mir geht es gar nicht so schlecht. ;-)

Zur Zeit befinde ich mich in einem recht angenehmen Modus, der sich ziemlich entspannt anfühlt.
Ich habe es geschafft mich von der Verbissenheit zu lösen, jetzt unbedingt weiter in dem Tempo des letzten Jahres abnehmen zu wollen.
Seit drei Wochen steige ich tatsächlich nicht mehr täglich auf die Waage sondern nur noch mittwochs. Anfangs war es schwierig, oft musste ich mich morgens regelrecht zwingen die Waage NICHT unterm Schrank vorzuziehen. Mittlerweile fällt es mir leicht.
Die ganze Entspannung hat mich dazu gebracht, über Ostern mehr zu essen als ich sollte, inklusive reichlich Süßem. Aber wisst ihr was? Ich habe es genossen!
An dem Mittwoch nach Ostern - wie schon erwähnt Wiegetag - stieg ich mit dem Gedanken "sei stark, es sind jetzt sicher mind. 101 bis 102kg zu sehen" auf das teure Stück. War also gewappnet.
Staunte deshalb umso mehr, als mich 98,6 kg anblinkten.
Ich habe also über Ostern trotz gutem Essen und kaum Bewegung (bedingt durch fehlende Lust eine Erkältung) knappe 1,5kg abgenommen. Auf den Wert übermorgen bin ich extrem gespannt. An eine weitere Abnahme glaube ich nicht, konnte ich mich doch noch nicht wieder zu mehr Bewegung aufraffen.  Das ist das Einzige was mich momentan an mir selbst ärgert. Der innere Schweinehund ist aber auch ein fieses Haustier.

Mein Essen sieht ebenfalls ziemlich entspannt aus, morgens nach wie vor Müsli und an den Wochenenden Vollkornbrötchen mit allem möglichen drauf, mittags mal mit mal ohne Kohlenhydrate,  abends vorwiegend ohne. Ausnahmen gibt es immer wieder, ich habe aufgehört mir darüber einen Kopf zu machen.

Ende März war wieder meine vierteljährliche Blutzuckerkontrolle dran. Mit dem Wert von 5,5% kann ich absolut zufrieden sein. Ich konnte auf die niedrigste Dosierung meiner Tabletten umsteigen, wenn der nächste Langzeitzuckerwert wieder so niedrig ist, darf ich es vielleicht sogar ohne Medis versuchen. Das wäre echt der Hammer, wenn man bedenkt dass ich vor 1,5 Jahren sogar Insulin spritzen musste. :-)


Ich schicke liebe Frühlingsgrüße in die Runde :-)


Montag, 23. März 2015

Ratlos. Oder: immer wieder grüßt der Uhu.

Asche auf mein Haupt - meine letzte Meldung ist schon wieder fast drei Wochen her...
Wenn man in einem Abnehmblog relativ lange nichts mehr liest, hat das meist einen bestimmten Grund. Ratet mal.

Richtig.

Ich hätte mich nicht so laut freuen dürfen. Eigentlich habe ich schon so oft in meinem Leben die Erfahrung gemacht - freu dich nicht zu früh und vorallem nicht laut. Hinterher kommt immer die Ernüchterung.  Leider lass ich mich immer wieder hinreißen.

Meine 97,5 sind wieder einiges entfernt.  Ich komme von dieser verdammten 100 einfach nicht weg. Immer mal kurz drüber, dann wieder drunter. Vorhin rechnete ich mal nach - sechsmal habe ich nun schon die 100 unterschritten. Die Freude darüber hält sich mittlerweile in Grenzen.
Mein Körper scheint zur Zeit alles festhalten zu wollen was er hat und kriegt. Trotz regelmäßigem Walken, viel viel Wasser und Tee und einer Kalorienzufuhr die meines Erachtens definitiv unter meinem Leistungsumsatz liegt.  Also rein theoretisch müsste ich weiter Gewicht verlieren.

Ich merke wie ich immer weiter die Motivation verliere, mich mit dem Gedanken anfreunde so zu bleiben wie ich jetzt bin. Auch wenn ich mein Ziel nicht erreicht habe. Das macht mich traurig, aber auch sauer.
Freunde und liebe Mitmenschen wollen mich stets mit den Worten "aber schau doch, was du schon geschafft hast" trösten. Sie loben mein neues Erscheinungsbild. Ich sollte mich darüber freuen, es sollte mir weitere Kraft geben, wie es bisher auch wirklich war.
Aber ich mag diese Sätze im Moment nicht gern hören. Ich bin unzufrieden, sehr unzufrieden mit mir. Noch immer bin ich stark übergewichtig, kann noch immer nur in wenigen Läden Kleidung kaufen. Damit kann ich mich nicht zufrieden geben.
Andererseits bin ich ratlos. Ich weiß nicht an welchen Knöpfen ich drehen muß um wieder in die Spur zu kommen.
Gern würde ich meinen Kopf von den trüben Gedanken befreien, mich einfach mit Energie in die Dinge werfen, die hier momentan anstehen, damit hätte ich mehr als genug zu tun. Es gelingt mir nur noch nicht.

Nächster Gedanke: was wird mit meinem Blog hier? Wenn sich auf meiner Waage nichts mehr tut, ist für euch ja auch nix mehr zu lesen da. 
Worüber soll ich schreiben?
Es ist nicht so, dass mein Leben sonst nichts erzählenswertes zu bieten hat. Aber ich tu mich sehr schwer damit, andere private Themen öffentlich auszubreiten. Man könnte meinen, das eigene Gewicht und dicke Bilder zu posten ist doch eigentlich der Gipfel der Privatsphäre. Hm. Hätte ich früher sicher auch so gesehen. Aber mittlerweile.... dass ich zu dick bin und daran etwas ändere kann man von außen sehen. Also ist das nichts, was ich verstecken kann. Wenn einem das klar ist, fällt es leichter drüber zu schreiben bzw. zu sprechen.

Bei anderen persönlichen Themen bin ich unsicherer.
Einerseits hab ich oft das Bedürfnis mich mitzuteilen. Dadurch neue Einsichten zu gewinnen, auf neue Ideen zu kommen, anfangen Dinge vielleicht von einer anderen Seite zu betrachten.
Andererseits betreffen diese Themen stets auch andere Familienmitglieder. Mir ist mulmig wenn ich daran denke dass diese irgendwann einmal durch Zufall auf meinen Blog stoßen könnten. Bisher kennt ihn niemand aus meinem realen Leben. Zumindest weiß ich nichts davon.

Was soll ich machen?    *grübel*


Mittwoch, 4. März 2015

Mein "Stoffwechsel-ankurbel-Experiment" war erfolgreich

So lautet mein Fazit nach drei Wochen.

Nur kurz zur Erinnerung: vor vier Wochen entschloss ich mich ca. eine Woche lang (fast) so zu essen wie ich das früher getan habe, also Kohlenhydrate zu allen Mahlzeiten, auch abends noch ne Knabberei usw.  Damit hoffte ich meinen Stoffwechsel ordentlich anzukurbeln. Ich nahm in der Woche 3,4 kg zu.
Vor drei Wochen startete ich meine Ernährung nach dem Schlank-im-Schlaf-Prinzip neu und kann jetzt glatte 7kg weniger vermelden.  Ein neuer Tiefststand: 97,5 kg.

Ja, ich freu mich. Sehr sogar. :-) 

Und ich merke mal wieder: NICHTS motiviert mich mehr als Erfolge. Es kann jetzt gern so weitergehen...

Dienstag, 3. März 2015

Maße machen Laune

.... nun ja, zumindest wenn sie sich in die gewünschte Richtung verändern. :-)

Schon länger wollte ich das Thema aufgreifen: Körpermaße als Ergänzung zu den Zahlen auf der Waage.

Leider habe ich mich nicht ganz am Anfang meines Abnahmeweges gemessen. Auf die Idee bin ich gar nicht gekommen. Erst als ich begann, mich durch die spannende weite Welt der Abnehmblogs zu graben griff ich zum Maßband. Das war im Februar 2014, ca. 4 Monate nach Beginn meiner Ernährungsumstellung.
Ich messe mich immer zu Beginn jeden Monats an folgenden Stellen: Hals, Brust, Unterbrust (leider nicht von Anfang an), Oberarm, Taille, Hüfte, Po, Oberschenkel, Wade, Knöchel

Jetzt kann ich ja schon ein Jahresfazit ziehen. Das sieht folgendermaßen aus:

Verlorene Zentimer 
Hals: 3,5 cm
Brust: 13 cm
Unterbrust: 11 cm
Oberarm: 4,5 cm
Taille: 13,5 cm
Hüfte: 15 cm
Po: 10 cm
Oberschenkel: 6 cm
Wade: 3,5 cm
Knöchel: 2 cm

(Ich seh grad, ich habe an der Wade genausoviel abgelegt wie am Hals *lach*

Als Ersatz fürs Wiegen sehe ich das Messen aber nicht. Muß ich ganz klar so sagen. Natürlich ist es toll, die Ergebnisse zu sehen. Aber es ist in meinen Augen recht schwierig jeden Monat ganz exakt an der Stelle vom Vormonat zu messen. Dann zieht man mal etwas straffer als beim letzten Mal oder läßt etwas lockerer und schon hinkt der Vergleich. In der Tendenz sieht man natürlich ganz klar wo es lang läuft. Aber das sieht man an der Kleidung auch.
Verzichten möchte ich auf diese Zahlen hier nicht mehr, aber die Waage geht mir immer noch vor das Maßband.


Zu schade finde ich, dass ich keine Maße aus dicksten Zeiten habe. Denn der Unterschied von jetzt zu früher, welcher auf folgendem Bild zu sehen ist, beträgt definitiv mehr als 15cm. ;-)
Februar 2015 - mein Rock, der mir 2008 passte



Samstag, 28. Februar 2015

Zum Rumliegen verdammt

Vor 8 Tagen machte ich eine kurze Reise in unsere schöne Bundeshauptstadt.

Ich wollte eine Freundin besuchen.
Dummerweise hatte ich die glorreiche Idee, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Zur Grippehochsaison wirklich bescheuert.
Ab Dienstag sah ich ein dass das Sofa, mein Bett, Ingwer und viele Liter Tee meine besten Freunde sind. Bei dem schönen Wetter der letzten Tage doppelt ärgerlich. :-(
Jetzt geht es mir schon wieder relativ gut, bis auf Husten, Schnupfen. Kraftlos bin ich noch, hänge also noch eine Weile länger auf dem Sofa rum.
Aber es hätte durchaus schlimmer kommen können, denk ich. Vermutlich konnte mein Immunsystem dank der täglichen Zitrone und der großen Zufuhr an Gemüse und Obst das Schlimmste verhindern.

Ein Dank geht auch an die Appetitlosigkeit, die mir hübsche Ergebnisse auf der Waage beschert hat. Momentan 98 kg, hoffentlich rauscht es nicht gleich wieder nach oben.
Am Mittwoch, meinem eigentlichen Wiegetag, waren es 99,4 kg und somit 5 kg weniger als zwei Wochen zuvor, meinem Neustart.  Wenn es bis nächsten Mittwoch nicht wieder nennenswert steigt, kann ich wohl davon ausgehen dass ich meinen Stoffwechsel erfolgreich angekurbelt habe.
*dreimalaufHolzklopf*




Warum hab ich eigentlich so oft kalte Füße? Ich hasse kalte Füße. :-(



Mittwoch, 18. Februar 2015

Die erste Woche nach dem Neustart

Ja doch, ich bin zufrieden. :-)
101 kg zeigte die Waage heute morgen, das sind 3,5 kg weniger als vor einer Woche.
Allerdings ist mir klar, dass ich wohl viel Wasser eingelagert habe, was nun einfach wieder verschwunden ist. Heißt aber auch, dass mir die eine Woche "mehr futtern" doch nicht so sehr geschadet hat.
In der vergangenen Woche hab ich das Gewicht trotz einiger "Fehltritte" reduzieren können.
An einem der Tage machte ich mit meinem Sohnemann einen Stadtbummel, den er sich für die Ferien gewünscht hatte. Zum Mittag wünschte er sich Einkehr bei McDo..... Hm, hab ja echt überlegt, von wegen Salat usw. Aber ich hatte Huuuunger. Also wurde es dann doch ein großer Burger im Menü. *schäm*
Am späten Nachmittag stand noch Kino an. Geht natürlich für einen 8jährigen nicht ohne Popcorn. Wir standen als noch im Vorraum rum, weil wir zu früh waren und es roch sooo gut. Ich schwankte zwischen Popcorn und Nachos. Googelte, um rauszufinden welches von beiden mehr Kalorien hat. Beides hat ziemlich viel und in Gedanken an das Mittagsmenü hab ich tatsächlich widerstehen können! (Ok, ab und zu hab ich in Sohnemanns Tüte gegriffen, aber das war eine vertretbare Menge).

Übers Wochenende war ich bei meiner Schwester in Meck-Pom zu Besuch. Als Gast passt man sich ja an und stellt keine Ansprüche. Zum Frühstück hatte sie nur Weizenbrötchen da, muß halt auch mal gehen.
Statt Mittag gabs Kaffee mit Spekulatius (und ja, den hab ich ohne Reue gegessen weil wir vorher einen langen Spaziergang absolviert haben), abends dann Frikassee mit Reis. Absolut nicht low carb oder SiS - tauglich.
Auf der Heimfahrt am Montag stoppten wir an einem amerik. Fastfoodladen (weder McD. noch B...king, Namen hab ich vergessen) und deren Burger sind echt der Hammer. Wieder mit Pommes. Au weh. Ich fürchtete ja eigentlich schon Schlimmes, aber wie man sieht steckt der Körper doch einige Ausnahmen weg. Meiner jedenfalls. :-)

Mittwoch, 11. Februar 2015

Kurze Zwischenmeldung (Neustart)

Wie vermutet: heute früh 104,5 kg.
Eigentlich wirklich erschreckend wie schnell ich zunehme. Ich möchte gar nicht wissen, in wie wenig Zeit ich wieder bei 140 kg wäre.
Aber momentan bin ich neu motiviert, passend zum baldigen Frühling.

Dienstag, 10. Februar 2015

Experiment "Zurück zu alten Gewohnheiten" ist fast beendet

Morgen in der Früh werde ich sehen wieviel Gewichtsplus mir eine knappe Woche essen (fast) wie früher eingebracht hat.
Ich habe bewusst zu allen Mahlzeiten Kohlenhydrate aus Brot, Nudeln, Kartoffeln etc. gegessen. Hinzu kam Samstag und Sonntag Nachmittag Kuchen, ab und an abends nach dem Abendbrot Naschkram, gestern wegen längerer nerviger Autofahrt ebenfalls Süßes.
Mir ist klar geworden dass es verdammt schnell geht wieder in alte Muster zu fallen. Schlimm.
Interessant fand ich zu beobachten, wie mein Körper auf die Umstellung reagierte.
Die Verdauung spielte Samba (ich hatte vergessen wie viele Blähungen man haben kann), ich bin tagsüber müde, fühle mich matt und antriebslos. Nachmittags bekomme ich viel öfter Hunger als nach einem KH-armen Mittag.
Weiterhin ist mir klar geworden, dass ich mich doch wieder mindestens zweimal pro Woche wiegen muss, besser noch öfter. Ich verliere sonst zu schnell die Kontrolle und lasse mich gehen.
Aufgefallen ist mir noch, dass ich definitiv weniger Gemüse gegessen habe, unbeabsichtigt. Aber eigentlich logisch, brauchte ja keins zum Magen füllen.

Abschließend stelle ich fest: Mir hängt die “normale“ Ernährung zum Hals raus, ich freue mich sehr auf meine Gemüse-Quark-Eier-Fleisch-Nüsse-Mahlzeiten.
Morgen Abend sind wir bei Freunden zum Sushi eingeladen, das nehme ich noch mit. Aber dann geht's wieder anders weiter. Ich hoffe so sehr, dass ich in den nächsten Wochen endlich wieder mal dauerhaft sinkende Zahlen auf der Waage sehe.


Ach so, eins noch: ich fühle mich so vollgefressen und aufgebläht, ich erwarte mindestens 3kg mehr als letzte Woche. Würde mich nicht wundern wenn sie sogar 105 anzeigt. Zyklusbedingte Wassereinlagerungen inklusive.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Es muss sich was ändern

In den letzten Tage habe ich viel nachgedacht über meinen bisherigen Abnehmweg.
Bis zum vergangenen Herbst habe ich zwar langsam aber relativ stetig abgenommen.
Aber ca. seit Oktober/November bleibe ich im Bereich der 100 kg. Das ist ein Plateau was einfach zu lange anhält. Das ist mir jetzt erst richtig bewusst geworden.
Ich muss irgendetwas ändern.
Nun habe ich beschlossen: Ich versuche meinen Stoffwechsel wieder anzukurbeln. Dazu gibt es wohl tausend Möglichkeiten.
Entschieden habe ich mich dafür ab jetzt ca. 1 Woche lang eine "normale" Menge an Kohlenhydraten zu mir zu nehmen, d.h. zu allen drei Mahlzeiten Brot/Nudeln/Reis etc. zu essen. Danach werde ich vielleicht 2-3 Tage mit ganz wenig KHs und viel Eiweiß dranhängen. Vielleicht bringt das was.
Wenn nicht... tja, keine Ahnung was ich dann mache.



Freitag, 30. Januar 2015

Froh und munter, hoch und runter

Schon wieder Freitag, nun ja, Zeit für eine kurze Zwischenmeldung.

Seit meinem letzten Beitrag spielt sich hier jeden Morgen eine fröhliche Berg- und Talfahrt im Bad ab.
Montag 101,2
Dienstag 100,2
Mittwoch 99,9
Donnerstag 100,7
Freitag 101,1

Jetzt steh ich wieder an dem Punkt wo ich einsehen muss dass tägliches Wiegen wohl doch Käse ist. Also geh ich ersteinmal wieder dazu über mich mittwochs und samstags  zu wiegen, vielleicht schaffe ich es auf einmal pro Woche. Mal schauen.
Je länger der Stillstand dauert umso größer wird mein Wille endlich weiter zu kommen.
Und meine Wut.
Und meine Sturheit.
Eigenschaften mit denen ich früher eigentlich nicht aufwarten konnte.

Allerdings helfen mir momentan zwei Dinge. Erstens habe ich in den letzten Tagen von zwei bekannten Frauen (die mich eigentlich regelmäßig sehen) den Spruch zu hören bekommen: "Mensch, du wirst ja immer dünner." Und das trotz dicker Winterkleidung. :-)
Zweitens habe ich schon mehrmals irgendwo gelesen dass es bei solchen Stillständen sein kann, dass der Körper einfach umbaut, sich umformt. Das könnte bei mir tatsächlich der Fall sein. Mache ja seit ca. 4 Wochen wieder regelmäßig, fast täglich, kleine Trainings für die diversen Muskelgruppen.
Bin guter Dinge, dass mir das hilft.


Ich wünsche euch ein schönes Wochenende :-)

Montag, 26. Januar 2015

Himmel, Arsch und Zwirn!

Die Überschrift klingt nicht besonders fein, ich weiß. Aber was passenderes fällt mir momentan nicht ein.
Mein Körper veräppelt mich doch! Das verdammte Gewicht geht einfach nicht runter, im Gegenteil.

Gewichtsentwicklung Januar 2015


Zur Zeit kann mich nicht mal der Gedanke daran, was ich bisher schon geschafft habe, aufmuntern. Ich bin so sauer! ICH WILL Erfolge an meiner Waage ablesen und nicht nur an den Klamotten! Verdammich.

Als die Waage am Samstag morgen wieder über 100 anzeigte hatte ich das Gefühl, irgendwas tun zu müssen. Ich entschied mich, meinen Stoffwechsel mal wieder irgendwie anzukurbeln, zumindest es zu probieren. So aß ich übers Wochenende relativ viel, schön zwischendurch und noch abends etwas vorm TV. Ich sag euch, das war gar nicht so einfach. Eigentlich versuchte ich nur zu essen wie früher. Nur dass ich mich fast schon zwingen musste.

Heute, Montag, lege ich einen Tag mit ganz viel Eiweiß, aber noch weniger Kohlenhydrate als sonst ein. Sportlich mache ich ja schon täglich etwas, keine Supersachen, aber eben jeden Tag etwas.
Und dann werden wir ja sehen, wer hier seinen Sturkopp durchsetzt, werter KÖRPER!



Donnerstag, 22. Januar 2015

Zucchini-Möhren-Spaghetti mit Schinken-Sahne-Soße

Mein Mittag heute war so lecker, dass möchte ich euch zeigen und zum Nachmachen anregen.


Zucchini-Möhren-Spaghetti mit Schinken-Sahne-Soße

Zucchini-Möhren-Spaghetti mit Schinken-Sahne-Soße

Für meine Portion habe ich eine große Zucchini und eine große Möhre mit dem Spiralschneider zerkleinert und in etwas Rapsöl gebraten. Nicht zu lange, ca. 7-8 min. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Schinkenwürfel in einer zweiten Pfanne ohne Fett braten, frischen Knoblauch dazu. Einen guten Schuß Sahne hinzugeben, mit frischem Pfeffer und etwas Curry würzen. Salz ist wegen der Schinkenwürfel nicht nötig.

Fertig.
Geht sehr schnell und ist sooo lecker. :-)

Mittwoch, 21. Januar 2015

Der Bauch

Heute möchte ich mal über ein für mich sehr heikles Thema schreiben.

Mein Bauch. 

Den Beitrag habe ich jetzt schon eine Weile als Entwurf gespeichert, es kostet mich einige Überwindung den zu veröffentlichen. Aber ich habe mir vorgenommen offener zu werden und hier nicht nur reine Waagen- und Essenspostings einzustellen. Zu meiner Abnahme gehört nun mal mehr als die reine optische Veränderung und bessere Gesundheit. Ich muß und will  mich mit mir, meinem Aussehen, meiner Psyche, meiner Vergangenheit befassen. Viel zu lange habe ich das nicht getan.

Ich habe schon seit ich ca. 10 Jahre alt war ein eher gespaltenes Verhältnis zu meinem Bauch.  Da fiel mir zum ersten Mal auf, das andere dickere Mädchen einen andersgeformten Bauch haben. Meiner war damals schon ganz leicht zweigeteilt, also eben zwei Rettungsringe, einer über und einer unter dem Nabel. Bei anderen sah das ganz anders aus, eben nur dick. Mein Nabel ist in meiner Erinnerung schon immer eher ein horizontaler Schlitz gewesen. Was er natürlich nicht wirklich ist. Er ist völlig normal, aber eben durch die Rettungsringe zusammengedrückt.
Im Lauf der Jahre wurden beide Teile immer dicker, bis hin zur sogenannten Fettschürze.
Wie ich dieses Wort hasse, ich könnte kotzen wenn ich es benutzen muss. :-(  
Entschuldigt bitte die Wortwahl, aber es ist so.

Kleidung habe ich immer danach ausgewählt wie gut sie meinen Bauch versteckt. Es kam am Ende natürlich immer auf weite Wallewalleshirts und -blusen raus.  Heute bin ich schon einen Schritt weiter. Mein Bauch hat sich nicht verändert, er ist evtl. etwas weicher, aber die zwei dicken Rettungsringe sind immer noch da und lassen mich jedes mal aufs Neue resignierend seufzen wenn ich sie sehen muss.
ABER: ich greife mittlerweile auch zu etwas enger sitzenden Shirts, wohlwissend dass sie die Speckrollen durchaus nicht mehr verstecken. Und wisst ihr was? Ich fühle  mich nicht mehr so schrecklich damit. Langsam entwickle ich ein wenig Selbstbewusstsein und versuche das Denken von früher (Wie finden die anderen das? Was denken die über mich und mein Fett? Ich bin so häßlich) abzulegen. Geht nur in kleinen Schrittchen, aber es geht.

Am schlimmsten finde ich eigentlich, dass ich es bis heute nicht ertragen kann, wenn mein Mann meinen Bauch anfassen möchte.
Ich bin mit diesem wunderbaren Mann seit fast 25 Jahren zusammen, aber das ertrage ich einfach nicht. Da sitzt irgendeine Hemmung, ein Scheißgefühl ganz ganz tief. :-(


Die einzige Zeit, zu der ich etwas liebevollere Gedanken für meinen Bauch pflegte, waren die beiden Schwangerschaften. Der wertvolle Inhalt macht die häßliche Verpackung halt wett. ;-)
Wobei .... auch da war nicht alles schön. Bei der ersten Schwangerschaft sah man erst sehr spät, dass ich schwanger bin. Ungefähr die letzten 2 Monate. Ich hatte immer  noch solche Komplexe, dass ich mich nicht getraut habe zu einem Schwangerschaftskurs zu gehen. Die anderen Frauen mit ihren wundervollen Babybäuchen habe ich so beneidet.
Bei der zweiten Schwangerschaft wuchs der Bauch eher (insgesamt wurde er auch größer), da sah man mir meinen Zustand früher und besser an, was mir gut gefallen hat. Aber die komische Form hatte mich wieder gestört. Erst vor kurzem bin ich durch Zufall im Netz darauf gestoßen, dass es für meine damalige Babybauchform sogar einen eigenen Begriff gibt: B-Belly (wird z.B. hier erklärt).
Hach, wenn ich das damals nur schon entdeckt hätte, hätte ich mich sicher ein wenig besser gefühlt. Ist halt immer besch... wenn man denkt man hat als einziger ein bestimmtes Problem.

Nun ja. Mein Bauch wird nie auch nur annähernd schön werden. Mittlerweile kann ich damit leben. Ich muß schließlich nicht im Bikini rumlaufen. ;-)





Montag, 19. Januar 2015

Was für ein wunderbarer, ausgeschlafener Montag

Ich freu mich gerade so wahnsinnig, dass ich grinsend durch die Gegend laufen könnte.

Durch die Gewichtsabnahme bin ich meine 2010 diagnostizierte Schlafapnoe wieder los!
Von damals über 50 nächtlichen Atemaussetzern pro Stunde (!) sind nur noch 3 übrig, was als normal gilt. Ich kann also das Atemgerät wieder zurückgeben und das macht mich einfach nur glücklich. :-D

Hinzu kommt dass die Waage heute den vierten Tag hintereinander eine 99 vor dem Komma angezeigt hat. Es geht also wieder in die richtige Richtung.

Mittlerweile traue ich mich auch mit meinen neuen Stiefeln und halblangem Rock auf die Straße und fühle mich so richtig gut dabei....



Manchmal ist das Leben doch ganz schön.

Dienstag, 13. Januar 2015

Ohne Müsli geht's eben doch nicht

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen nicht nur zu Mittag und Abend kohlenhydratarm zu essen, sondern auch morgens. Hier habe ich das kurz erwähnt.  Ich habe das einige Tage lang gemacht. War auch lecker, keine Frage.
Aber ich musste einsehen, dass meine Verdauung das nicht so lustig findet. Die scheint den morgendlichen KH-Schub dringend zu brauchen.  Also bin ich doch wieder ein wenig zum SiS-Konzept zurückgekehrt, d.h. morgens meine gewohnte Portion selbstgemischtes Müsli oder Brötchen/Brot am Wochenende.  Die Verdauung freut sich und ich versuche ganz fest dran zu denken, dass ich auf diese Weise ja schon viele Kilos losgeworden bin und doch wohl auch noch mehr verlieren werde.
Außerdem führe ich mal wieder für ein paar Tage fddb-Ernährungstagebuch. Auch wenn es ein wenig nervt, einen Vorteil hat das ganz gewiss: ich achte noch mehr drauf, was und wieviel ich esse. Mal schnell was nebenbei in den Mund schieben ist da nicht.

Zusätzlich teste ich jetzt noch einen von Bettis Kilo-Killer-Tricks: Zitrone am Morgen.
Der Einfachheit halber habe ich gleich mehrere Zitronen auf einmal ausgepresst, den Saft in Eiswürfelbehälter gefüllt und eingefroren. Nun werde ich morgens als erstes einen Zitroneneiswürfel ins warme Wasser schmeißen, Süßstoff dazu und mit einigem Widerwillen das Gebräu trinken, wenn ich aus dem Bad komme. Ich mag eigentlich das kratzige Gefühl, welches Zitronensaft in meinem Hals verursacht, gar nicht. Aber was tut man nicht alles um Gewicht abzuwerfen...  (und ja, meiner Gesundheit schadet es ganz sicher nicht ;-).
Zitronensaftstäbchen

Montag, 12. Januar 2015

Mal wieder Stillstand

Jeden Morgen steige ich hoffnungsfroh auf meine neue Waage.
Jeden Morgen enttäuscht sie mich aufs Neue. :-(
Seit über zwei Wochen halte ich mich weitgehend an meine eigenen Vorgaben um die Weihnachtskilos wieder loszuwerden. So langsam macht sich etwas Verzweiflung in mir breit, ich schwanke mal wieder zwischen aufgeben und "jetzt erst recht".
Ich dachte eigentlich dass es relativ schnell wieder runter geht wenn ich nach den Schlemmertagen wieder diszipliniert esse.
Ob mein Körper vielleicht einfach nicht weiter runter will.... Sollte das jetzt mein sogenanntes Wohlfühlgewicht sein? Immerhin stimmt zur Zeit mein Äußeres seit langem mal wieder mit meinem Selbstbild überein. Als ich so richtig dick war hab ich mich ja nie so extrem gesehen. Deswegen erschrak ich jedes mal wenn ich mich auf einem Foto oder im Spiegel gesehen habe. Und wie oft bin ich mit den Hüften oder dem Hintern irgendwo angeeckt weil ich nicht mit meiner Breite gerechnet habe.
So wie ich jetzt aussehe habe ich mich viele Jahre lang gesehen. Vielleicht hänge ich deshalb jetzt fest. :-(

Komischerweise habe ich aber das Gefühl die Hosen sind lockerer geworden.
Da ich nur noch eine habe, die richtig gut sitzt (der Rest schlabbert schon wieder), stand ich heute mal wieder in ein paar Läden. Und wisst ihr was?
Ich habe mir heute meine erste Jeans in Größe 46 gekauft! Jawollja!
Ok, ich gebe zu sie sitzt noch etwas sehr stramm aber ich kriege sie zu ohne mich hinlegen zu müssen. ;-) Ich nehme mir vor, sie im März ordentlich tragen zu können. Mal sehen ob mein Plan aufgeht.
Zwei Pullover in der 44-46 konnte ich mir auch noch mitnehmen. Das macht mich sehr glücklich (auch wenn diese Shirts einfach nur etwas größer ausfallen, muß man ja keinem sagen).



Freitag, 9. Januar 2015

Treppentraining

Jetzt im Winter tu ich mich sehr schwer mit sportlichen Betätigungen, das muss ich leider zugeben.
Schlechtes Wetter läßt meinen inneren Schweinehund leider immer noch mächtig groß und herrschsüchtig werden. Ich geh halt am liebsten durch den Wald, aber bitte nicht auf DEN schlammigen Weg. Also nääää. Geht wirklich nicht. Sauerei.
Fitnessstudio kommt für mich auch nicht in Frage.
Echte Trainingsgeräte haben wir nicht, und auf Theraband usw. hab ich auch nur phasenweise Lust.

Nun hab ich mir folgendes ausgedacht:
Einfach um mein Gewissen an den Tagen zu beruhigen, an denen ich eben nicht laufen/spazieren/walken gehe, werde ich ab jetzt 10min Treppen steigen. Hier in unserem Haus.
Schaden kann das sicher nicht. Außerdem will ich etwas fitter werden und demnächst mit meinem Sohn aufs Leipziger Völkerschlachtdenkmal gehen. (Gibt dort zwar einen Lift für den halben Weg, aber den brauch ich doch nicht. *tztztz*)

Habe mein neues Vorhaben natürlich gleich getestet. In 10 min bin ich 18 mal die 22 Stufen (= 396) runter und wieder hoch marschiert.  Kam dabei leicht ins Schwitzen (fein), die Beine waren hinterher nur minimal wackelig und aus der Puste war ich auch nur wenig. Und für mich das Beste: keine Knieschmerzen! Das freut mich sehr, hatte ich doch noch vor ein, anderthalb Jahren erste Probleme mit dem linken Knie.

Ich schreibe das hier auf, damit ich am Ball bleibe. Ich möchte in regelmäßigen (oder auch unregelmäßigen) Abständen die absolvierte Stufenanzahl mitteilen (das normale Treppensteigen abseits vom Training zähle ich mal nicht mit).

Vielleicht hat ja jemand von euch Lust, mitzumachen? ;-)

Donnerstag, 8. Januar 2015

Essen nach Hungergefühl

Schon lange habe ich mir Gedanken zu diesem Thema gemacht. Weil man ja sehr oft in Abnehmblogs, Hilfeseiten usw. darüber liest.
Erste Regel: iss nur wenn du Hunger hast.

Nun ja. Das mag durchaus seine Berechtigung haben wenn man vorher stets nebenher aus Langeweile/Frust/Traurigkeit/Gewohnheit gegessen hat. War bei mir ja nicht anders. Echten Hunger kannte ich kaum.
Mittlerweile konnte ich einiges an Erfahrungen sammeln, Neues über mich lernen, nachdenken.

Um es kurz zu machen: ich halte mich nicht an diese scheinbar eiserne Regel.

Morgens hab ich sowieso Hunger. Gefrühstückt, gern gefrühstückt hab ich schon immer, ohne Essen im Bauch aus dem Haus zu gehen kam für mich noch nie in Frage.
Mittags und abends ist das etwas anders.
Mir ist es sehr sehr wichtig gemeinsame Mahlzeiten mit meiner Familie einzunehmen. Wochentags ist das in der Regel das Abendbrot, am Wochenende natürlich alle drei.
Habe ich keinen Hunger kann ich schlecht zu meinen Lieben sagen: es gibt erst in 2 Stunden essen, ich habe noch keinen Hunger. Es hat sich bei uns eingependelt dass wir zwischen 18 und 19 Uhr zu Abend essen. Kann auch mal später werden, besonders im Sommer, aber meistens haut das hin.
Habe ich nur wenig bis keinen Hunger esse ich halt einfach nur wenig bzw. nur Gemüse etc. Würde ich gar nichts essen würde ich garantiert spätabends Hunger kriegen und essen, was ich aber nicht so gut vertrage und auch nicht gut finde. Ich gebe meinem Körper gern 12 bis 14 nahrungsfreie Stunden zum Verdauen und Fettabbau.
Außerdem empfinde ich es selbst als sehr unangenehm wenn bei Tisch jemand hockt und nix isst. Irgendwie bleibt einem da doch ein wenig das Essen im Hals stecken. Mir geht es jedenfalls so.

Auch Mittag esse ich regelmäßig, auch wenn der Hunger mal nicht wirklich vorhanden ist. Kinder und Mann sind mittags nicht da, also brauch ich mich nur um mich kümmern. Das mache ich mit wachsender Begeisterung, kann ich da doch kochen/braten/zubereiten was ich will. Oft habe ich auch wirklich zur Mittagszeit Hunger, spätestens bis 13:30 Uhr esse ich aber auch ohne echten Hunger.  Dann eben wie abends wenig, bzw. nicht so gehaltvoll. Würde ich nichts essen, bekäme ich hundertprozentig am Nachmittag Hunger. Da will ich aber nichts essen weil sonst ja zum Abend kein Hunger mehr da ist.  Eine vier- bis fünfstündige Essenspause zwischen den Mahlzeiten ist mir wichtig, die kann ich nicht einhalten wenn ich 16 Uhr Mittag esse. Am einfachsten wäre es wenn ich mit dem Frühstück bis zum Abend reichen würde. Klappt aber nicht. Wäre vermutlich auch einfach zu wenig an Kalorien.

Natürlich habe auch ich mal Tage bzw. Abende an denen ich so gar keinen Hunger, nicht mal Appetit habe, fast schon ein Ekelgefühl empfinde wenn ich ans Essen denke. Dann zwinge ich mir natürlich nichts rein. Das ist aber eher selten.

Ab und an geht es aber nicht anders, z.B. unterwegs, und ich kriege wirklich einen Bärenhunger. Ich habe bemerkt dass ich da richtig Gefahr laufe zu den "falschen" Dingen zu greifen. Brot, Nudeln usw. Starker Hunger läßt mein Hirn oder meine Selbstdisziplin aussetzen. In solchem Momenten bilde ich mir echt ein, nur ganz viele Kohlenhydrate können jetzt noch helfen. Also lasse ich es möglichst nicht dazu kommen....
Mit meinen drei regelmäßigen Mahlzeiten fahre ich einfach am besten...

Leider gibt es auch Tage an denen ich dennoch zwischendrin ein kleines Hungergefühl habe. Dem versuche ich mit Kaffee/Tee zu begegnen. Wenns gar nicht anders geht mal eine Hand voll Nüsse oder etwas Quark.


Mittwoch, 7. Januar 2015

Mama, krieg ich etwas Bauschaum?

Diese Frage höre ich im Moment täglich.
Nein, wir renovieren momentan nicht (auch wenns nötig wäre).

Mein Sohn liebt einfach meine Baisers mit Xucker und Bitterschoki so sehr und ja, sie sehen nun mal aus wie Bauschaum. :-)

Baiser aus Eiweiß, Xucker und Bitterschokolade

Übrigens zeigte meine neue Waage heute morgen 100,8 kg.
Ich will jetzt einfach mal stark hoffen, dass es nun ganz schnell nach unten geht. Ich habe die Nase von den Feiertagskilos voll. So.

Dienstag, 6. Januar 2015

Sie ist da - die neue Stimmungsmacherin

Medisana PSA Personenwaage, Bahnhofsuhr-Design
Schick, oder?? :-D

Nachdem ich sie im Netz gesehen habe ging sie mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich fand den Gedanken, frühmorgens auf eine Uhr zu treten recht erheiternd ("kurz vor sechs - verdammte Axt - dafür kriegste glatt einen Tritt").
Die Bewertungen hinsichtlich der Genauigkeit stimmten, also warum nicht testen.
Ich schob sie im Bad so lange hin und her bis sie nicht mehr kippelte und ....


.... überlegte ob ich mich drauf stelle oder lieber doch noch nicht.

Ist ja eigentlich auch total bescheuert sich mittags, in voller Montur auf eine Waage zu stellen. Aber ich muß ja wissen ob sie funktioniert.
Nachdem sie auch bei vier vollen 1,5-Liter-Wasserflaschen nicht reagierte, blieb mir mangels einer zweiten Person im Haus nichts anderes übrig als mich doch zu opfern.

Meine Befürchtung wurde natüüüüürlich prompt bestätigt:

102,6 kg

Das änderte sich auch bei mehrmaligem Draufsteigen nicht.
Ich habe drauf verzichtet mich auf der Stelle auszuziehen...

Nun ja. Morgen früh gilt es dann wirklich. Ich denke ich werde das wie einen kleinen Neustart nehmen. Immerhin habe ich die Chance ein UHu zu werden nun zum zweiten Mal. Ist das nicht toll? *schiefgrins*


Sonntag, 4. Januar 2015

Ich brauche eine neue Waage

Nee, nicht nur weil mir nicht gefällt was meineWaage anzeigt. :-D

Meine Waage spinnt. Bin heute morgen wie immer mehrmals nacheinander drauf gestiegen, sie zeigte lustige Zahlen zwischen 97,8 und 105,3 an. Die Batterie ist auch noch voll (ich hätte ja prompt eine neue gekauft aber mein lieber Mann holte das Batteriemessgerät hervor und zeigte mir grinsend: volle Ladung vorhanden).


Welche Waage hast du und wie zufrieden bist du damit?

Ehrlich gesagt graut mir aber vor einem neuen Quälgeist. Vielleicht geht meine ja schon immer falsch und zeigt 5kg weniger an als andere.... *seufz*

Samstag, 3. Januar 2015

Ach menno ...

Bevor ich mein Gejammer loswerden kann, möchte ich euch allen ein wunderbares, gesundes neues Jahr wünschen, welches euch positiv überrascht, sonnige und herzergreifende Momente bereit hält und euch die Möglichkeiten gibt euch den ein oder anderen Wunsch selbst zu erfüllen. 


Für mich hoffe ich dass das Jahr nicht so weitergeht wie es begonnen hat, im Hinblick auf's Gewicht.
Vom 29.12. bis 2.1. waren wir bei meinen Schwiegereltern zu Gast. Nach dem nicht zufriedenstellen Jahresendstand zog ich die Tage dort ziemlich diszipliniert auf meine low carb Weise durch (bis aufs Frühstück, da waren die Brötchen zu verlockend), verzichtete auf den Silvesterpfannkuchen sowie auf diverse andere Leckerlis, hatte reichlich Bewegung ... ich war guter Dinge dass ich heute morgen ein wenig belohnt werde.
Und was war?


Nix. Null. Niente. 
Die gleichen 99,9 kg wie vorher.

Man, das ist so frustrierend. :-(
Ich bin mir zwar nicht sicher ob das wirklich eine reine Zunahme an Fett ist oder eher zyklusbedingte Wassereinlagerungen aber es k... mich echt an.
Ab nächster Woche, wenn der Alltag endlich wieder einzieht, werde ich auch beim Frühstück nach kh-armen Varianten gucken, vielleicht auch mal wieder Kalorien notieren. Irgendwie muß das doch wieder nach unten gehen. *grummel*

Weil ich zur Zeit doch relativ oft Appetit auf Süßes habe, schaute ich mich nach ein paar Ideen um und buk zuerst  Baisers mit Xucker light und Bitterschokolade und dann noch die Schokoladenberge von Betti. Die habe ich aber etwas abgewandelt, statt Mandelmehl nahm ich Kokosmehl und die Haselnüsse ersetzte ich wegen meiner Allergie durch gemahlene Mandeln. Ich muß sagen beide Ergebnisse überzeugen mich durchaus und sind für mich eine echte Alternative zu Keksen.
Jetzt will ich noch aus dem angefangenen Glas Mandelmus welches in unserem Kühlschrank schlummert eine Art Schokocreme basteln. Müßte ja mit Backkakao und Xucker funktionieren.
Wenn ich also wieder aus lauter Frust über meine Mißerfolge zu Süßem greife dann sollte das nicht ganz so tragisch sein.