Dienstag, 25. Februar 2014

Immer wieder verunsichert

... wenn die Waage plötzlich ein Kilo mehr als am Vortag anzeigt.
Obwohl mein Kopf eigentlich genau weiß dass es höchstwahrscheinlich Wassereinlagerungen (zyklusbedingt?) sind, ärgert sich mein Bauch jedes mal aufs Neue und sucht nach der altbewährten Methode zum Trösten. Süßkram.
Verdammich. 
Das ist doch sooo bescheuert.
Zum Glück schaffe ich es immer besser mich wieder in den Griff zu kriegen und stur weiter meine neue Ernährung und das Bewegungsprogramm durchzuziehen.
Wenn der Frust besonders groß ist hole ich meine alten Hosen aus dem Schrank und genieße das Gefühl, wenn sie von den Hüften rutschen.



Dennoch würde ich gern auf die regelmäßigen Ausreißer und den Stillstand verzichten.....



Überwindung

In den vergangenen Tagen habe ich viel nachgedacht. Öffne ich den Blog für die Allgemeinheit oder lasse ich ihn doch lieber geschlossen, nur für mich?
Eine liebe Freundin gab mir zu bedenken, dass ich durchaus auch mit fiesen Kommentaren rechnen muss. Kommentare die unter die Gürtellinie gehen. Sie fürchtet dass ich damit nicht gut umgehen kann, dass sie mich wirklich verletzen können.
Werde ich damit umgehen können?
Ich weiß es nicht.  Momentan fühle ich mich seelisch eigentlich ziemlich stark. Mit blöden Worten und Blicken lebe ich schon lange, die Gewohnheit lässt einen ja viel ertragen.
Vermutlich hat es keinen Sinn sich vorher unendliche Gedanken zu machen und "was-wäre-wenn" zu spielen.
Ich machs einfach. :-)

Mittwoch, 12. Februar 2014

Worauf ich mich freue

  • meine Kleidung in normalen Geschäften kaufen, abseits der Große-Größen-Ecke
  • mich mit einem milden Lächeln auf die doofen Stapelgartenstühle sinken lassen
  • Achterbahn fahren ohne vorher die Sitze nach der Dickentauglichkeit abzuchecken
  • hohe Stiefel tragen und dazu einen selbstgenähten Rock
  • bunte Kleidung tragen, für die ich mich immer zu dick gefühlt habe 
  • beim Essen auf die Hosen kleckern und nicht auf den Vorbau *g*
  • Inlineskates fahren lernen
  • leichten Fußes über die dänischen Nordseedünen schweben
  • mit meinen Kindern Schlitten fahren 
  • Sommerrodelbahn fahren
  • schaukeln bis mir übel wird 
  • mit einer Freundin Klamotten tauschen
  • Einen ganz großen Traum habe ich noch aber den behalte ich noch ein wenig für mich

Warum blogge ich?

Tjahaaa, gute Frage.



Dafür gibt es mehrere Gründe:
1. Ich bin ziemlich mitteilungsbedürftig
2. Meine Familie und meine Freunde sind auch nur begrenzt aufnahmefähig.
3. Ich möchte auf diese Weise mit anderen in Kontakt treten, die das gleiche Vorhaben wie ich angegangen sind.
4. Ich lese selber unheimlich gern in Blogs, nehme oftmals einiges an neuen Gedankenanstößen für mich mit und möchte jetzt meine Erfahrungen, Gedanken, Erlebnisse, Erfolge und auch Misserfolge teilen.
5. Ich erhoffe mir durch das Veröffentlichen meines Weges einen gewissen Druck am Ball zu bleiben. Aus Erfahrung weiß ich, dass ich schneller wieder aufgebe wenn ich für mich allein abnehme, ohne anderen davon zu erzählen. Hab ich ja schon unzählige Male durch.



Eigentlich hatte ich den Gedanken an einen eigenen Blog schon vor 4 Monaten, zu Beginn meiner "bewussten" Abnahme. Allerdings habe ich mich damals von einer (sicher unbedachten, aber eben abfälligen) Bemerkung einer Freundin über das Bloggen davon abhalten lassen.
Mit der Zeit ist mir bewusst geworden, dass ich mich schon viel zu oft von anderen habe beeinflussen lassen.
Das möchte ich ändern.

Sollte ich merken, das Bloggen über dieses sensible Thema war eine Schnapsidee, kann ich das Ganze immer noch einstampfen.






Warum nicht einfach ein stinknormales Tagebuch schreiben?

Geht natürlich auch.
Ich habe tatsächlich ein Notizbuch aus echtem Papier hier liegen, welches ich täglich zur Hand nehme.
Hinein schreibe ich was ich esse, was die Waage sagt, wie viel ich mich bewege, den ein oder anderen Fluch oder auch dicke fette Grinsegesichter.

Aber ein Tagebuch antwortet mir nicht, gibt mir keine Rückmeldung. Leider. Wäre mal 'ne nette Erfindung.